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Zucker in der Schüssel, auf dem Löffel und in Würfeln

Vorsicht Zuckerfalle: Diese 5 Lebensmittel machen unbewusst dick

von Jasmin, 17.07.2018

Wer Zucker vermeiden will, denkt zuerst daran, Süßigkeiten und Co. vom Speiseplan zu streichen. Aber der ungesunde Süßstoff versteckt sich auch in anderen Produkten. Bei diesen Lebensmitteln tappst du in die Zuckerfalle.

1. Dosenobst

Wusstest du, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO einem Erwachsenen maximal 25 Gramm Zucker pro Tag als Verzehrmenge empfiehlt? 100 Gramm Dosenpfirsiche schaffen es aber bereits auf durchschnittlich 17 bis 19 Gramm reinen Zucker. Bei Ananas oder Williams-Christ-Birnen sieht es nicht anders aus. Greif also lieber auf die frischen Früchte zurück, zum Beispiel, wenn du einen Kuchen backst. Zwar beinhaltet auch frisches Obst Fruchtzucker, es wird aber nicht noch zusätzlich gesüßt oder in Glucose-Sirup eingelegt.

Vorsicht auch bei Rotkohl: Das Fertiggemüse in der Dose oder im Plastikbeutel wird stark gezuckert und schafft es in manchen Päckchen auf durchschnittlich zwölf Gramm pro 100 Gramm Kohl!

2. Dips und Saucen

Fertige Salatdressings, Dips für Tortilla-Chips und Ketchup – sie alle haben eins gemeinsam: viel Zucker. Tomatenketchup kommt auf rund 23 Gramm Zucker pro 100 Gramm, ein Joghurtdressing auf etwa zehn Gramm. Zumindest Mayonnaise kommt lediglich auf 1,5 Gramm. Stört dich der hohe Fettgehalt des Dips nicht, ist Mayo also tatsächlich eine bessere Alternative als sein roter Bruder Ketchup.

3. Müsliriegel

In den 1990er-Jahren wurden sie als vermeintlich gesündere Alternative zu Schokolade und Co. beworben. Ein Blick auf die Nährwertinformationen lässt viele Müsliriegel aber eher schlecht dastehen. Eine Joghurt-Erdbeer-Variante schafft es auf stolze 22 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Die Schoko-Version kommt sogar auf 26 Gramm.

Frisch zubereiteter Cappuccino
Wer Cappuccino frisch zubereitet und auf Pülverchen verzichtet, spart nicht nur Kalorien, sondern auch jede Menge zugesetzten Zucker.

4. Fruchtsäfte

Naturtrüber Apfelsaft schafft es pro 100 Milliliter in manchen Ausführungen auf 10,6 Gramm Zucker. Das hängt vor allem damit zusammen, dass „Fruchtsaft“ auch als solcher bezeichnet werden darf, wenn er aus Konzentrat gewonnen wird. Und hier kommt jede Menge Zucker zum Einsatz. Einzig der „Direktsaft“ wird zu 100 Prozent aus der richtigen Frucht gewonnen. Nektar dagegen besteht nur zur Hälfte aus Saft – der Rest ist Wasser und Zucker. Daher heißt es beim Kauf: Augen auf!

5. Fertige Cappuccino-Mischungen

Genauso vorsichtig wie mit Saft solltest du mit Cappuccino-Mischungen in Pulverform sein. 100 Gramm des süßen Schoko-Cappuccino-Pulvers liefern 76 Gramm Zucker. Die Warnung gilt leider auch für fancy Kaffeemischungen aus hippen Coffeeshops: Schon mit einem einzigen Drink mit dicker Sahnehaube und süßem Sirup kannst du deinen täglichen Zuckerbedarf überschreiten.

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