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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Frau und Mann joggen gemeinsam im Park

Locker angehen, langsam steigern – mach beim Sport mal halblang!

von Florian, 06.04.2018

Wenn du dir vornimmst, endlich mal (wieder) Sport zu machen, übertreibe es nicht. Geh es locker an und lass deinen Ehrgeiz nicht ausufern – dann ist die Chance größer, dass es dir gelingt, den Sport dauerhaft in deinem Leben zu etablieren.

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass ich mit einer Freundin, nennen wir sie Anna, zusammensaß, die ihren Lebensstil komplett umstellen wollte: vom Sportmuffel, der schon Seitenstechen bekam, wenn er sich auf dem Sofa zu schnell umdrehte, zum Bewegungsfanatiker, der in vier Monaten seinen ersten Marathon laufen wollte.

Um es vorweg zu nehmen: Anna hat es geschafft. Es hat zwar etwas gedauert, bis sie, mit den Kräften am Ende, über die Ziellinie stolperte, aber für die Ausdauer, das tägliche Training durchgehalten und sich über 42 Kilometer am Stück gequält zu haben, gebührt ihr Respekt.

Das Rennen ist jetzt ungefähr acht Monate her, und Annas Bewegungspensum beschränkt sich heute wieder auf den Fußweg zur U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit und zurück. So geht es vielen, die von null auf hundert durchstarten: Die Motivation, wöchentlich viele Stunden Sport zu machen, lässt früher oder später so stark nach, dass sie in absehbarer Zeit wieder ganz verschwunden ist.

Anna würde ja gerne wieder mehr Sport machen, doch der Job ist zurzeit so stressig, dann war sie gesundheitlich angeschlagen und Blablablablabla. Jede Menge Ausreden, um vor sich selbst zu rechtfertigen, dass der gewünschte Lebensstil derzeit nicht umzusetzen ist.

Und ich gebe ihr da vollkommen recht: Ein derartiger Aufwand allein für sportliche Betätigung, wie sie ihn kurze Zeit betrieben hat, ist für fast niemanden zu bewerkstelligen, ohne dafür viele Opfer zu bringen. Freunde, Hobbys, alles muss zurückstehen. Außerdem ist die Dauerbelastung für den Körper auch alles andere als gesund. Phasen zur Regeneration sind wichtig.

Auf der anderen Seite ist es nicht nur für Anna, sondern vermutlich auch für dich und fast jeden anderen arbeitenden Menschen durchaus möglich, Laufen oder einen anderen Individualsport in den Alltag zu integrieren. Und zwar wenn du aufhörst, um des Erfolges willen zu laufen. Wenn du nicht ständig deine absolvierten Kilometer bei Facebook oder Instagram postest, um anderen zu zeigen, was du wieder geleistet hast. Wenn du stattdessen anfängst, für dich selbst zu laufen. Weil du dich dann schlichtweg besser fühlst.

Wer gesund leben und sein Selbstwertgefühl steigern will, muss dafür nicht hart trainieren. Bewegung hilft schon in geringen Dosen. Dreimal die Woche für eine halbe bis dreiviertel Stunde zum Laufen in den Park, kein festes Tempo, keine vorgegebene Distanz. Einfach auf den Körper hören: Manchmal ist er weniger belastbar, manchmal mehr. Zeitlich schafft das fast jeder. Auch wenn du dich ab und an überwinden musst. Aber hast du dich auf so eine moderate Form des Sports erst mal eingegroovt, ist die Chance groß, dass du diesen gesunden Lebensstil dauerhaft fortführen kannst.

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