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Frau mit Nackenschmerzen im Bett

Nackenschmerzen ade! Das richtige Kissen für eine erholsame Nacht

von Florian, 26.07.2018

Du schläfst eigentlich lang genug, wachst aber dennoch oft gerädert und von Verspannungen geplagt auf? Das richtige Kissen kann Nackenschmerzen lindern und für eine erholsame Nachtruhe sorgen.

Rund ein Drittel deines Lebens verbringst du schlafend. Und das ist auch gut so, schließlich ist Schlaf unentbehrlich für deine Gesundheit. Dein Körper benötigt die Nachtruhe, um sich regenerieren und neue Zellen bilden zu können. Auch für die Leistungsfähigkeit deines Gehirns und dein Immunsystem ist es wichtig, ausreichend und gut zu schlafen.

Ein bequemes Kissen kann für die Qualität des Schlafes entscheidend sein

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell verschieden. Die US-amerikanische Health Foundation empfiehlt gesunden Erwachsenen ohne Schlafstörungen grundsätzlich eine Schlafdauer zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht. Doch nicht nur die Länge der Nachtruhe ist ausschlaggebend dafür, wie erholt du am nächsten Morgen bist, sondern auch die Qualität des Schlafes. Und dafür ist die Wahl eines für dich bequemen und auf dich angepassten Kissens ganz entscheidend.

Welches Kissen das Beste ist, lässt sich nicht generell sagen. Der Körperbau und die Schlafposition eines jeden Menschen sind individuell, insofern sind auch die Anforderungen an ein Kissen unterschiedlich.

Ein deutliches Zeichen, dass du dein Kissen wechseln solltest, sind jedoch Nackenschmerzen beim Aufwachen oder zumindest deutliche Verspannungen im Nackenbereich. Auch Rückenschmerzen können auf ein falsches Kissen zurückzuführen sein.

Angenehm schlafen egal in welcher Seitenlage
Wenn das Kissen zu flach und die Halswirbelsäule beim Schlafen nicht gerade ist, können Nackenschmerzen die Folge sein.

Nackenstützkissen als Alternative

Welches Kissen deine Nackenschmerzen am effektivsten bekämpft, musst du selbst herausfinden. Viele Menschen schwören auf ergonomisch geformte Nackenstützkissen, die auch als HWS (Halswirbelsäule)-Kissen bezeichnet werden. Es gibt solche HWS-Kissen für Seitenschläfer und Rückenschläfer in unzähligen Varianten, was Material, Größe und Festigkeit angeht.

In der Regel sind Nackenkissen stabiler und kleiner als herkömmliche Kopfpolster der Größe 80 mal 80 Zentimeter. Sie bieten dadurch mehr Stützkraft für die Halswirbelsäule. Im Gegensatz zum konventionellen Kopfkissen, auf dem auch die Schultern Platz finden, werden beim Nackenstützkissen wirklich nur Kopf und Hals durch das Kissen gestützt. Idealerweise soll das Kissen den Hohlraum zwischen Schulter und Wirbelsäule ausfüllen und so den Nacken während der langen Schlafstunden stützen.

Der Nachteil vieler Nackenkissens: In der Regel sind sie entweder für Seitenschläfer optimal angepasst oder für Rückenschläfer, selten für beide Varianten. Solltest du deine Schlafposition während der Nacht wechseln, können dir diese Kissen nicht immer die beste Unterstützung bieten. Probiere alternativ ein Kissen mit Viskomaterial aus, das sich durch eine besonders gute Druckentlastung auszeichnet und dich in beiden Schlaflagen gut stützt. Dieser Spezialschaum ist in kühlen Schlafzimmern bis zu 18 Grad allerdings oft noch recht fest und wird erst durch die Körperwärme weich und gemütlich.

Seiten-, Bauch- und Rückenschläfer: Welches Kissen passt zu dir?

  • Wenn du Seitenschläfer bist, sollte deine Wirbelsäule möglichst gerade liegen. Das erkennst du daran, dass sich Nase und Bauchnabel auf einer Linie befinden. Hier bietet sich ein Nackenstützkissen an. Es soll deinen Kopf in genau der richtigen Höhe lagern, sodass die Wirbelsäule nicht abknickt. Bitte im Zweifel eine andere Person, deine Lage zu überprüfen. Wenn du vor allem auf der Seite liegst, könnte sich auch ein Kissen mit einer Aussparung für die Schulter eignen – viele Seitenschläfer finden das besonders bequem.
  • Auch für Rückenschläfer eignen sich Nackenkissen: Die hohe Seite des Kissens stützt deinen Nacken, sodass der Hinterkopf in die Mulde in der Mitte einsinken kann. In dieser Position sollte die Nasenspitze gerade zur Decke zeigen, auf keinen Fall nach vorn. Die Wirbelsäule darf nicht nach oben oder unten abknicken.
  • Für Bauchschläfer ist ein Nackenkissen dagegen ungeeignet, sie sollten in jedem Fall zu einem flachen, weichen Kissen greifen oder ganz darauf verzichten. Unabhängig von der Wahl des Kissens führt diese Position oft zu Nackenbeschwerden, da der Hals beim Schlafen auf dem Bauch immer verdreht wird.
Viele Kissen auf einem großen Bett
Sieht gemütlich aus, ist einer gesunden Schlafposition nicht zuträglich: Das Schlafen auf einem Kissenberg.

Beachte die Matratze, dein Körpergewicht und deine Schulterhöhe

Weitere Aspekte für die Wahl des Kissens sind der Härtegrad deiner Matratze und dein Körpergewicht. Denn je härter die Matratze ist und je leichter du bist, desto weniger sinkst du ein. Bei einer harten Matratze und geringem Gewicht sollte das Kissen also höher sein als bei schweren Menschen und einer weichen Matratze.

Auch die Proportionen der Schultern sind zumindest für Seitenschläfer entscheidend: Für breitschultrige Menschen ist ein hohes Nackenkissen in den meisten Fällen die beste Lösung, Personen mit schmalen Schultern kommen in Seitenlage oft auch mit klassischen Federkern- oder Daunenkissen klar. Eine Nackenstützbedarfsanalyse im Fachhandel hilft, das optimale Kissen gegen Nackenschmerzen zu finden.

Einen der größten Fehler, den du beim Schlafen aus ergonomischer Sicht begehen kannst, ist der Gebrauch von gleich mehreren Kissen – so kuschelig dir das auch vorkommen mag. Denn dann liegt meist der gesamte Oberkörper schräg. Bei Rückenschläfern neigt sich zudem der Kopf zur Brust. Und das ist genau das Gegenteil einer gesunden Schlafposition.

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