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Winterdepression: Was tun gegen den Winterblues?

November Rain und kein Ende in Sicht: Wie du deine Winterdepression besiegst

von Redaktion, 22.11.2017

Mieses Wetter – miese Stimmung? Wenn deine Laune den Temperaturen in den Keller folgt, kann es ein langer, trüber Winter werden. Oder aber du ergreifst diese Maßnahmen gegen den Winterblues.

Dämmerung am Nachmittag statt lauschiger Sommerabende. Dauerregen statt Sonnenbrand. Schneematsch statt praller Blütenpracht. Kein Zweifel: Herbst und Winter zünden nicht gerade ein Gute-Laune-Feuerwerk. Sondern schlagen manchem von uns kräftig aufs Gemüt.

Fast jeder Dritte leidet dabei nach Schätzungen von AOK-Experten unter depressiven Symptomen wie Antriebsschwäche, Müdigkeit und trüben Gedanken. Die sind zwar meistens nur eine abgeschwächte Variante der sogenannten Saisonal Abhängigen Depression (SAD) – nervig sind sie dennoch. Während bei schweren Depressionen ein Arzt aufgesucht werden sollte, sind bei einer Winterdepression meistens keine Medikamente nötig. Mit ein paar einfachen Maßnahmen heißt es schnell wieder: Rock‘n‘Roll statt Winterblues.

Licht, Licht, Licht!

Die dauernde Dunkelheit lässt unseren Körper nicht kalt. Zum einen wird bei weniger Licht weniger vom Gute-Laune-Hormon Serotonin produziert. Zum anderen wird das in der Nacht ausgeschüttete Schlafhormon Melatonin tagsüber nicht ausreichend abgebaut und beschert uns andauernde Müdigkeit. Die Lösung: Licht. Auch ein grauer Himmel liefert immer noch mehr Licht als die Zimmerbeleuchtung. Eine halbe bis eine Stunde Spaziergang am Tag weckt uns also buchstäblich auf und steigert die Laune. Zu Hause hilft eine kleine Lichttherapie mit kräftigen Tageslichtlampen, die vor allem morgens angeknipst werden sollten.

Winterdepression: Was tun gegen den Winterblues?
Auch trübe Tage liefern ausreichend Licht, um die Produktion der Glückshormone anzukurbeln.

Lauf dem Trübsinn einfach davon!

Zugegeben: Die Antriebslosigkeit im Winter ist nicht gerade die beste Voraussetzung für ein kräftiges Work-out. Allerdings hebt Bewegung unsere Laune und kämpft gleichzeitig gegen die Fettpölsterchen an, die von der Völlerei zu Weihnachten zurückbleiben können. Es muss ja nicht gleich der Marathon sein. Einfach immer mal wieder die U-Bahn durch das Fahrrad ersetzen oder den Fahrstuhl durch die Treppe, schon kommt der Kreislauf in Schwung. Ganz ohne Bewegung geht das mit kalten Kniegüssen nach Pfarrer Kneipp: Täglich die Beine mit Wasser begießen und die Wassertemperatur dabei schrittweise senken. Alternativ hilft auch ein Wechsel zwischen warmen und kalten Güssen.

Iss dich glücklich!

Die Temperaturen sinken, der Appetit steigt. Und der Waage bleibt dies nicht lange verborgen. Wer schon im Sommer mit seiner Figur hadert, dessen Stimmung wird im Winter dadurch kaum besser. Aber anstatt sich auf Diät zu setzen und die Laune damit endgültig in den Keller zu hungern, hilft der Griff zu vitaminreichen und vollwertigen Nahrungsmitteln. Früchte wie Bananen, Ananas oder Weintrauben fördern die Ausschüttung von Serotonin, Vollkornbrot macht auch bei großem Hunger satt, die Omega-3- Säuren in fettreichen Fischen wie Lachs, Hering oder Thunfisch gelten sogar als Depressionshemmer. Und wenn gar nichts mehr gehen will und die Waage ohnehin schon auf den Dachboden verbannt ist, hilft immer noch ein Stückchen des Glücklichmachers Nummer eins: Schokolade.

Hol den Sommer ins Haus!

Your home is your castle. Und hier bleibt der Winterblues einfach vor der Tür. Stattdessen gibt es die volle Ladung Sommer inklusive Verwöhnprogramm. Zum Beispiel bringt ein kunterbunter Blumenstrauß Farbe ins trübe Alltagsgrau. Bettwäsche in Gelb oder Orange erinnern an die strahlende Frühlingssonne. Jetzt ist auch die Zeit für kuschelige Badewannen-Sessions mit anregenden Badezusätzen wie Melisse, Minze oder Lavendel. Und wenn zu Hause immer noch Sommer ist, sollte auch der gewohnte Tagesablauf beibehalten werden – inklusive frühem Aufstehen, auch wenn man sich am liebsten gleich wieder unter die Decke verkriechen möchte. So kommt der biologische Rhythmus nicht aus dem Gleichgewicht.

Winterdepression: Was tun gegen den Winterblues?
In Gemeinschaft lösen sich depressive Gedanken oft ganz schnell in Luft auf.

Bleib nicht allein!

Trübsal blasen lässt sich auch zu zweit. Allerdings nicht lange, denn Gemeinschaft ist der größte Feind depressiver Gedanken. Es muss ja nicht gleich die wilde Party sein oder das lange selbsttherapeutische Gespräch. Schon ein gemeinsames Kaffeetrinken oder ein Spaziergang zu zweit wirken oft Wunder.

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