Büro-Knigge: Smalltalk, Smartphone, Schweiß – No-Gos am Arbeitsplatz

sirany-schuemann
von Sirany, 21.11.2017

Jeder, der täglich acht Stunden bei der Arbeit verbringt, ist irgendwann mal von seinen Kollegen genervt. Damit du nicht selbst dauerhaft zum Buhmann wirst, kommt hier unser Büro-Knigge.

1. Dein Schreibtisch ist keine Picknickwiese!

Eine Schüssel Müsli oder ein Butterbrot am Schreibtisch, weil du das Frühstück zu Hause vergessen hast, wird sicherlich keinen deiner Kollegen stören. Auf der schwarzen Liste stehen allerdings Döner, Mett- und Eibrötchen, Asia-Nudeln und andere geruchsintensive Speisen.

Sei so gut und iss die lieber in der Küche oder am Imbissstand. Zum einen, weil es nicht gesund ist, seine Pause nur am Schreibtisch zu verbringen. Zum anderen wollen nicht alle anderen im Raum riechen, was es bei dir zum Mittagessen gibt.

2. Keiner braucht den Klimawandel im Büro

Gerade im Großraumbüro kann ein regelrechter Kleinkrieg ausbrechen, wenn sich nicht alle an einige Benimmregeln halten – das gilt vor allem beim Streit um die richtige Raumtemperatur. Die Frischluftfanatiker lieben es, auch bei Temperaturen unter null Grad das Fenster zum Stoßlüften aufzureißen. Die Frostbeulen drehen dann lieber die Heizung auf Fünf. Dazu kommen im Sommer noch die Klimaanlagen-Freunde und -Hasser.

Es jedem recht zu machen, ist quasi unmöglich. Wenn du zu einem der genannten Extreme gehörst, versuche, dich auf einen Kompromiss in der Mitte einzulassen. Denn den Klimawandel im Büro in Form von riesigen Temperatursprüngen und -schwankungen braucht niemand – du auch nicht!

3. Deine Kollegen sind nicht schwerhörig…

Wenn du während der Arbeit deinen liebsten Song über Kopfhörer hörst und etwas lauter drehst, ist das völlig okay. Wenn du dabei aber lauthals mitsingst, würden deine Kollegen dich vielleicht zur nächsten Karaoke-Party einladen, dir in der Firma aber am liebsten einen Knebel verpassen.

Zu den Büro-Regeln gehört übrigens auch, dass du Telefongespräche so leise wie möglich führst – vor allem, wenn es sich um private Telefonate handelt.

4. … und riechen können sie auch

Zu den ungeschriebenen Verhaltensregeln im Büro zählt ebenfalls, dass Schweißgeruch, penetrante Parfümwolken oder Knoblauchfahnen nichts im Arbeitsalltag zu suchen haben. Insbesondere die Kollegen, mit denen du beim Meeting im Acht-Quadratmeter- Konferenzkabuff zusammensitzt, werden es dir danken, wenn du solche strengen Gerüche draußen lässt.

Büro-Knigge: Benimmregeln fürs Büro
Wer nicht das Privileg hat, im Homeoffice oder vom Park aus zu arbeiten, ist sicher dankbar,wenn alle Kollegen sich im Büro an einen Knigge halten.

5. Den Letzten beißen die Hunde!

Einige meinen, dass die akademische Viertelstunde Verspätung zum guten Ton dazugehört. Je unpünktlicher, umso wichtiger. Bei deinen pünktlichen Kollegen wirst du damit allerdings nicht punkten. Schließlich sind sie diejenigen, die auf dich warten müssen und dadurch ihrerseits kostbare Zeit verlieren. Deshalb tu dir selbst einen Gefallen und sei pünktlich – schließlich verlierst auch du selbst dann keine Zeit.

6. Sei kein Egoist!

Den letzten Kaffee trinken, ohne frischen aufzusetzen, das letzte Druckerpapier aufbrauchen und keinen neuen Stapel einlegen – das kann durchaus mal vorkommen. Wenn du aber ständig das letzte Stück vom Kuchen isst, ohne selbst auch mal was springen zu lassen oder dafür zu sorgen, dass Nachschub vorhanden ist, machst du dir damit im Büro keine Freunde.

7. Spieglein, Spieglein… halt dich an den internen Dresscode

Wir wollen dir hier nicht vorschreiben, wie du dich anzuziehen hast. Bei dem einen Unternehmen sind Flip-Flops im Sommer erlaubt, im nächsten Betrieb darfst du nur mit Schlips oder Kostüm auflaufen. Wichtig ist, dass du den internen Dresscode deines Büros beachtest – und dich in deiner Kleidung wohlfühlst.

8. Gossip gehört auf den Pausenhof, nicht ins Büro

Lästern macht Spaß – vor allem, wenn man gemeinsam über den inkompetenten Chef oder die zickige Vorgesetzte herziehen kann. Mit Tratsch und Gerüchten solltest du dich aber zurückhalten, wenn du dir nicht vollkommen sicher bist, ob dein Läster-Buddy wirklich auf deiner Seite ist.

Auch auf Smalltalk zwischen Tür und Angel hat nicht jeder deiner Kollegen Bock. Ein wenig Feingespür gehört dazu, um herauszufinden, ob man jemandem mit belanglosen Gesprächen über das Wetter oder das Kantinenessen gerade auf die Nerven fällt.

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