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Eine Initiative der
Mann mit tätowiertem Arm im Büro

Tinte unter der Haut? In diesen 4 Berufen ein Problem!

von Sirany, 24.05.2018

Heute sind Tattoos längst nicht mehr nur ein Körperschmuck für Matrosen und Knastbrüder. Dennoch gibt es einige Berufe, in denen Tätowierungen problematisch sein können oder sogar unerwünscht sind.

1. Bei der Polizei und bei der Bundeswehr

Bewirbst du dich bei Polizei und Bundeswehr, solltest du im besten Fall gar keine oder zumindest keine sichtbaren Tattoos haben. Obwohl sich die Vorschriften bei beiden Arbeitgebern zunehmend lockern: Polizisten in Berlin etwa dürfen ihre Tätowierungen seit Kurzem offen zeigen. Sowohl bei der Polizei als auch bei der Bundeswehr verboten ist allerdings extremistische, entwürdigende, sexistische und gewaltverherrlichende Körperkunst. Die Tätowierungen müssen die Neutralität des Trägers wahren, wenn er im Dienst des Staates steht.

Und wo sind Tattoos auf jeden Fall erlaubt?

Das ist dir alles zu spießig? In diesen Bereichen solltest du keine Probleme bekommen, wenn du tätowiert bist:

  • als Tätowierer und Mitarbeiter eines Tattoostudios
  • in der Kunst- und Kreativbranche, z.B. in Agenturen und Redaktionen
  • in sozialen Berufen
  • als Frisör
  • in Handwerksbranchen
  • als Verkäufer in hippen Klamottenläden

Letztendlich hängt die Tattoo-Frage aber immer vom einzelnen Arbeitgeber und dem genauen Profil des Jobs ab. Am besten thematisierst du deine Tattoos gleich im Bewerbungsgespräch, wenn du Zweifel hast – das ist besser, als wenn es nach der Einstellung Ärger gibt.

2. In der Gastronomie und im Hotel

Im Servicebereich von Gastronomie und Hotel sind die Vorschriften meist sehr strikt. In der Regel sind weder sichtbare Piercings noch Tattoos gestattet. Tätowierungen müssen üblicherweise mit blickdichter Kleidung abgedeckt und Piercings herausgenommen werden, wenn die Mitarbeiter in Kundenkontakt stehen. Bei Koch und Küchenhilfen sind die bunten Bilder auf der Haut deshalb oft weniger ein Problem.

Junger Mann lässt sich am Oberschenkel tätowieren
Für manche Kunst, für andere ein No-Go im Beruf: Tattoos.

3. In der Luft und auf dem Wasser

Auch tätowierte Flugbegleiter und Mitarbeiter auf Kreuzfahrtschiffen haben es nicht leicht. Ähnlich wie im Service von Gastronomie und Hotels sind sichtbare Piercings und Tattoos ein No-Go. Darunter fallen Tätowierungen im Hand-, Nacken, Kopf- und Dekolletébereich. Körperkunst an Armen, Beinen und Füßen muss so abgedeckt werden können, dass sie während der Arbeit zu keiner Zeit sichtbar ist.

4. Im Finanzsektor und in der Versicherungsbranche

Karriereberater empfehlen Bank- und Versicherungsangestellten, ihre Tattoos im Job besser nicht offen zu zeigen. Gerade bei viel Kundenkontakt lassen sich unnötiger Stress und Ärger vermeiden, wenn die Tinte unter der Haut von Kleidung verdeckt ist. Schließlich verkehren die Mitarbeiter von Banken und Versicherungen auch mit älteren Kunden – und gerade in den älteren Generationen ist die Akzeptanz von Tattoos noch nicht so hoch. Im schlimmsten Fall schenken die Kunden einem tätowierten Berater weniger Vertrauen als einem untätowierten. Darum halte dich in diesen Branchen vorsichtshalber bedeckt. 

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