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Mann in Osterhasen-Kostüm

Heringe beerdigen und Co: 5 schräge Osterbräuche aus aller Welt

von Florian, 20.03.2018

Erst Ostereier suchen, dann gemeinsam brunchen – so verbringen viele Deutsche den Ostersonntag im Kreise der Familie. Doch in anderen Ländern herrschen andere Sitten.

1. In Irland beerdigen sie Heringe

Dass die Iren gerne Fisch essen, ist hinlänglich bekannt. Zu Ostern beerdigen die Insulaner allerdings einen ihrer Lieblingsfische – symbolisch. Und zwar den Hering. Dieser ist in der vorhergehenden Fastenzeit nämlich ein Hauptnahrungsmittel der Iren, und nach 40 Tagen Hering-Diät kann den Seefisch niemand mehr sehen. Häufig organisieren Metzger diese Bestattungen; für sie ist es ein besonders fröhlicher Anlass, schließlich können sie ab Ostern endlich wieder mehr Fleisch verkaufen.

2. In Ungarn begießen sie Frauen

In Ungarn haben die Frauen zu Ostern traditionell einen schweren Stand: Erst müssen sie sich schick machen, dann werden sie aufgrund eines vorchristlichen Fruchtbarkeitsbrauchs mit Wasser begossen oder mit Parfum besprengt, damit sie nicht verwelken, sondern schön blühen. Als Dank für die Erfrischung wartet auf die Männer in der Regel ein reich gedeckter Ostertisch.

3. In Australien kommt das Osterbilby

Die ursprünglich eingeschleppten Hasen und Kaninchen gelten in Australien als Plage, insofern sind die Nager dort nicht gern gesehen. Damit die Familien zu den Feiertagen dennoch Ostereier suchen können, kommt das Osterbilby – ein gefährdeter Nasenbeutler, der die Eier versteckt und jedes Frühjahr aufs Neue in Schokoladenform in den Supermarktregalen steht. Das Osterbilby ist in Australien ähnlich präsent wie hierzulande der Osterhase.

Ein Osterbilby aus Schokolade
Das Osterbilby ist in Australien ähnlich präsent wie hierzulande der Osterhase.

4. In Finnland setzt es Prügel

Schon am Palmsonntag, also eine Woche vor Ostern, versetzen sich die Finnen mit Birkenruten leichte Hiebe auf den Rücken. Der Brauch geht auf die Palmwedel zurück, mit denen Jesus in Jerusalem erwartet wurde. Am Ostersonntag selbst verkleiden sich Kinder als Osterhexen, die die traditionelle Trauerzeit mit lautem Geschrei für beendet erklären.

5. In Lettland schaukeln sie gegen Insekten

Wer über die Ostertage in Lettland ist und mehrere erwachsene Menschen auf einer Schaukel schwingen sieht, braucht sich nicht wundern: Das Ritual schützt die Schaukler im anstehenden Sommer vor Mücken und sorgt zudem für gesundes Vieh und eine reiche Ernte. Die Schaukel muss nach der Zeremonie allerdings verbrannt werden, sonst übernehmen bösen Hexen das Regiment auf dem Spielgerät.

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