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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Junge Frau in Yogapose vor einer Fensterfront mit Bergen im Hintergrund

Mehr als Om und Shanti: 6 verrückte Yoga-Trends

von Sirany, 16.02.2018

Wer einen Yoga-Kurs besucht hat, dem sind Asanas, Pranayamas oder der herabschauende Hund ein Begriff. Das mag dem Nicht-Yogi schon seltsam vorkommen. Aber was haben Ziegen und Bier mit Yoga zu tun?

1. Trinksport: Bier-Yoga

Der vorbildliche Yogi hat seine Thermosflasche mit lauwarmem Tee während der Stunde griffbereit neben sich stehen. Anders beim Bier-Yoga: Hier ist das kühle Blonde das Getränk der Wahl. Statt des Sonnengrußes wird bei dieser Yoga-Form der Biergruß praktiziert – mit dem Glas oder der Flasche in der Hand. Auch das Balancieren des Drinks auf dem Kopf zählt zu den Übungen. Was das bringt? Bier und Yoga zusammen sollen energiespendend wirken. Mehr als zwei Flaschen pro Person werden in der Stunde jedoch nicht konsumiert – mehr würde sich wohl auch auf den Gleichgewichtssinn auswirken.

2. Tierisch: Yoga mit Ziegen

Zugegeben, die Vorstellung, dass eine kleine Zwergziege auf dir herumturnt, während du Yoga-Posen im Heu vollführst, ist einfach nur niedlich! Aber ob die Paarhufer da auch so Bock drauf haben? Laut Lainey Morse, der Erfinderin des Goat Yoga, schon. Ziegen seien schelmisch und neugierig, ihre Anwesenheit gebe den Teilnehmern ihrer Kurse ein gutes Gefühl. Wer zum Ziegen-Yoga nicht extra in die USA reisen möchte, kann als Alternative auch einfach sein Haustier in die Übungen miteinbeziehen. Hunde- und Katzen-Yoga liegen ebenfalls im Trend.

3. FKK: Nackt-Yoga

Beim Yoga sollst du dich entspannen und loslassen können. Ob das so gut funktioniert, wenn du splitterfasernackt mit anderen Yogis um dich herum Verrenkungen vollführst? Angeblich soll Nackt-Yoga aber gerade dafür sorgen, dass du dich befreiter fühlst. Zurück zum Ursprung sozusagen, wie du auf die Welt gekommen bist. Einen Vorteil hat der Trend auf jeden Fall: Hier musst du dich nicht darüber ärgern, dass die ganzen Styler jede Woche mit einer neuen Yoga-Leggings prahlen.

Nahaufnahme von Füßen und Bier beim Yoga
Yoga mit Bier, das lob ich mir?

4. Außerirdisch: Alien-Yoga

Genau genommen handelt es sich bei diesem Trend gar nicht um eine neue Yoga-Richtung. Denn Nauli, wie Alien-Yoga eigentlich heißt, ist eine klassische Reinigungsübung des Hatha-Yoga. Die (ein wenig seltsam aussehenden) Kontraktionen der Bauchdecke sollen sowohl die Bauchmuskeln stärken als auch die Verdauungsorgane massieren. In einer normalen Stunde wird die Technik für gewöhnlich nicht angewandt. Denn Nauli erfordert viel Übung und sollte am besten unter Aufsicht eines Experten praktiziert werden – und bitte mit leerem Magen.

5. Schrei es raus: Wut-Yoga

Normalerweise herrschen beim Yoga Stille und ein freundlicher Umgangston. Nicht so beim Rage Yoga. Bei dieser Variante dürfen die Teilnehmer ihre Wut und ihren Frust rauslassen – indem sie schreien, fluchen, die Fäuste ballen und mit den Füßen aufstampfen. Gebrüll und gelegentliche Kraftausdrücke ersetzen hier die Grußgeste „Namaste“, gerne unterlegt mit hartem Heavy Metal. Denn manchmal muss man seinen Zorn rauslassen, um inneren Frieden zu finden.

6. Sing-along: Karaoke-Yoga

Entspannungsmusik ist nicht jedermanns Sache. Plätschernde Wasserfälle, spirituelle Gesänge oder Panflöten empfinden manche Yogis eher als lästig. Sie können stattdessen beim Karaoke-Yoga Rock-, Pop- und Hip-Hop-Songs mitgrölen.

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