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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Junge Frau sitzt auf Treppenstufe vor Haustür und winkt.

Quasselstrippe, Partylöwe, Gespenst: 7 Nachbar-Typen, die jeder kennt

von Sirany, 07.02.2018

Auf gute Nachbarschaft – das ist nicht leicht, wenn die Musik von nebenan die Wände beben lässt oder über dir ein Trampeltier wohnt. Diese Nachbar-Typen können dir im Mehrfamilienhaus begegnen.

1. Der Elefant

Manchmal fragst du dich wirklich, ob über dir ein Mensch wohnt oder ein mehrere Tausend Kilo schwerer Dickhäuter mit unterentwickeltem motorischen Feingefühl. Die Wege des Trampeltiers durch seine Wohnung kannst du anhand des Stampfens von Raum zu Raum in Echtzeit mitverfolgen. Noch schlimmer ist es, wenn der oder die Nachbarin die Schuhe anlässt und mit Stiefeln, Typ Doc Martens, oder Stilettos durch die Wohnung rennt.

Wenn sich gelegentlich noch die Geräusche vom Möbelrücken dazugesellen und das schrille Quietschen von Stühlen, die über den Boden geschoben werden, ist das Lärmkonzert aus der Nachbarswohnung über dir perfekt.

2. Das Porno-Pärchen

Stöhnen, Schreie, das Bettgestell rumst gegen die Wand: Das Porno-Pärchen nebenan legt wieder los. Von Montag bis Sonntag bekommst du mit, wenn die Frischverliebten nebenan mit ihrem Schäferstündchen beginnen – manchmal auch mehrmals am Tag. Ihr Jauchzen und Seufzen geht dir nicht nur auf die Nerven, sondern lässt dich irgendwann an deinem eigenen Sexleben zweifeln. Wenn es dann mal ruhig ist, weißt du: Der Haussegen hängt schief, sie sind im Urlaub – oder (wagst du es zu hoffen?) die Phase der wilden Leidenschaft flaut langsam ab.

3. Die Quasselstrippe

Die Quasselstrippe des Mehrfamilienhauses ist in der Regel schon älter, verwitwet und lebt mit fünf Katzen oder einem Dackel zusammen. Weil Miezi und Waldi aber leider nicht in menschlicher Sprache antworten können, sucht die alte Dame oder der betagte Herr den Dialog im Treppenhaus. Wenn du ihr oder ihm im Flur begegnest, kannst du damit rechnen, dass sich dein Weg um mindestens 15 Minuten verlängert. Denn aus Höflichkeit möchtest du die Herrschaften auch nicht einfach abwimmeln.

4. Der Partylöwe

Jedes Wochenende lädt der Partylöwe ein und gefühlt empfängt er jedes Mal mindestens 20 Gäste. Die Musik dröhnt bis spät in die Nacht durch die Wände, der Bass wummert, die Gläser klirren und die Party People unterhalten sich lautstark über Gott und die Welt. Manchmal hast du Glück und sie treffen sich nur zum Vorglühen, um zu späterer Stunde weiter in den Club zu ziehen – und für die After-Show-Party in die Wohnung zurückzukehren. Wenn dir der Kragen platzt: Öffentliche Facebook-Veranstaltung mit der Adresse deines Nachbarn erstellen – mal sehen, ob der Partylöwe dann immer noch so ein guter Gastgeber ist.

Junge Leute mit Getränken auf einer Party im Flur
Hauspartys machen Laune – zumindest, wenn man selbst eingeladen ist und nicht als Nachbar von nebenan den Lärm ertragen muss.

5. Die Flur-Besetzer

Okay, die Vierer-WG im Stockwerk unter dir braucht Platz für Schuhe von insgesamt acht Füßen. Nachdem du im Treppenhaus aber zum dritten Mal über all die Sneaker gestolpert bist, die sich vor ihrer Wohnung stapeln, möchtest du am liebsten den gesamten Schuhhaufen in einen Müllsack stopfen und entsorgen – zusammen mit den Topfpflanzen und Sperrmüll-Stücken, die die Etage blockieren.

6. Der Spion

Du wirst das ungute Gefühl nicht los, dass im zweiten Stock immer jemand hinter dem Guckloch steht und dich beobachtet, wenn du die Wohnung verlässt oder nach Hause kommst. Und dass du neulich Post von der Hausverwaltung mit einer Verwarnung bekommen hast, weil du dein Fahrrad unerlaubterweise im Flur abgestellt hast, geht bestimmt auch auf seine Kappe. Der Spion macht sich im Haus keine Freunde, weil er seine Nachbarn auf Schritt und Tritt bespitzelt und Verstöße gegen die Hausordnung dem Vermieter petzt. Da muss er sich nicht wundern, wenn sich bald das ganze Haus gegen ihn verschwört.

7. Das Gespenst

Das Gespenst zählt zu den angenehmsten Nachbar-Typen. Denn es ist quasi nicht existent. Der Geist gibt keinen Ton von sich und hinterlässt auch keine Spuren – weder im positiven noch im negativen Sinne. Es ist vielleicht manchmal etwas unheimlich, an seiner verwaisten Wohnungstür vorüberzugehen, doch wer zuvor von Elefanten, Porno-Pärchen und Partylöwen umgeben war, wird einen Nachbarn wie das Gespenst zu schätzen wissen.

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