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Endlich raus aus der WG! Das brauchst du in der ersten eigenen Wohnung

von Johanna, 14.02.2018

Der Mietvertrag für die erste eigene Wohnung ist unter Dach und Fach. Nun geht der Spaß aber erst richtig los! Schließlich teilst du die Verantwortung nicht mehr durch x. Eine Checkliste für den Start.


Was nimmst du mit aus der alten Wohnung?

Egal, ob du aus einer WG ausziehst, dich frisch getrennt hast oder Hotel Mama verlässt – mit deiner neuen Wohnung kommen auch einige neue Aufgaben auf dich zu! Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

Was du noch vor dem Umzug erledigen kannst: Notiere in einer Liste, welche Sachen in deine neue Hood mit umziehen. Im Hotel Mama sprichst du das natürlich mit deinen Eltern ab. Falls du in einer WG gewohnt hast und andere Personen Gegenstände mitnutzen, die du gekauft hast, dann teile ihnen rechtzeitig mit, dass diese Sachen zusammen mit dir ausziehen werden. So können Sie sich schnellstmöglich um Ersatz kümmern. 

Vorsicht, Kostenfalle: Falls du den Internet- und Telefonvertrag mit anderen teilst, stellt sich die Frage, ob du damit umziehst oder die Verträge an deine Noch-Mitbewohner überträgst. Kläre noch vor dem Umzug alle Kostenpunkte, damit du später nicht doppelt zahlst.

Solltest du neue Verträge abschließen, dann denk daran, dich frühzeitig für einen Anbieter zu entscheiden. Nach Vertragsabschluss muss ein Techniker deine Leitungen freischalten. Der Termin lässt meist einige Wochen auf sich warten.

Erste Anlaufadresse: Das Einwohnermeldeamt

Sobald du in deine erste eigene Wohnung einziehst, musst du dich innerhalb von zwei Wochen beim zuständigen Meldeamt anmelden. Ansonsten droht vielerorts ein Bußgeld (bis zu 500 Euro!). Wichtig: Informiere dich am besten auf der Website des ortsansässigen Amtes, welche Unterlagen du für die Anmeldung mitbringen musst. In jedem Fall verpflichtend ist eine Wohnungsgeberbestätigung. Die bekommt man in der Regel direkt bei der Vertragsunterzeichnung vom Vermieter mit. Ansonsten kannst du sie jederzeit anfordern.

Checkliste, was üblicherweise beim Einwohnermeldeamt benötigt wird:

  • Anmeldeformular der Gemeinde
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • gegebenenfalls eine Vollmacht (sofern die Anmeldung durch Dritte erfolgt)
Ein Nachsendeantrag bei der Post ist nicht teuer und garantiert, dass deine Briefe dich erreichen.

… und noch mehr To-dos: Nachsendeauftrag, Anschriften ändern und Co.

Ob Liebesbriefe vom Ex-Kommilitonen oder dröge Rechnungen – damit dich alle Briefe erreichen, ist es sinnvoll, einen Nachsendeauftrag bei der Post zu stellen. So bekommst du auch die Post, die noch mit deiner alten Adresse versehen ist. Den Nachsendeservice kannst du problemlos online in Auftrag geben. Für sechs Monate bezahlst du rund 20 Euro, für zwei Jahre werden 35 Euro fällig.

Nun kannst du entspannt alle wichtigen Behörden und Institutionen abklappern, um sie über deinen neuen Wohnsitz zu informieren. Wichtige Anlaufstellen sind beispielsweise Bank, Versicherung, Kreditinstitute, Arbeitgeber und Abonnementanbieter.

Denk an deinen Versicherungsschutz

Apropos Versicherung: Wie gut bist du geschützt? In jedem Fall ratsam ist eine Haftpflichtversicherung. Sie hilft dir aus der Patsche, wenn du beispielsweise die Toilette oder das Waschbecken beschädigst. Da es sich um eine Mietsache deines Vermieters handelt, könnte er dich dafür belangen.

Eine eigene Hausratversicherung ist dagegen nur sinnvoll, wenn deine erste eigene Wohnung über einen größeren Hausrat verfügt. Weitergehende Informationen dazu liefert beispielsweise die Website " finanztip.de".

Strom und Wasser anmelden

Keine Sorge, du wirst nicht ohne Strom und Wasser in deine erste eigene Wohnung einziehen. Die zentrale Grundversorgung deckt dein neues Zuhause in der Regel ab – meist mit Verträgen mit den Stadtwerken deines Wohnorts. Du solltest allerdings beachten, dass dies nicht immer die günstigste Variante ist. Informiere dich deshalb über verschiedene Tarife für Strom, Wasser und evtl. Gas. Erste Informationen erhältst du zum Beispiel auf Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox.

Welches Inventar benötigst du für dein neues Domizil?

Erste eigene Wohnung einrichten: Tipps fürs Inventar

Bett, Kühlschrank, Kleiderschrank … was benötigst du eigentlich für deine erste eigene Wohnung? Damit du nichts vergisst, haben wir übersichtliche Checklisten für dich. Priorisiere, welche Dinge du am dringendsten benötigst. Bett und Kühlschrank sind beispielsweise wichtiger als ein Drucker oder ein Wäschekorb.

Schlafzimmer

  • Bett
  • Kleiderschrank
  • Kleiderbügel
  • Nachtkonsole
  • Nachttischlampe
  • Spiegel
  • Blickdichte Vorhänge oder Jalousien

Wohnzimmer

  • Couch (am besten mit Schlafoption für Gäste)
  • (Couch-)Tisch
  • Regale und/oder Kommoden
  • gegebenenfalls TV-Schrank
  • falls kein Arbeitszimmer vorhanden: Schreibtisch, Schreibtischstuhl, Computer, Drucker

Bad

  • Waschbeckenunterschrank
  • Spiegel beziehungsweise Spiegelschrank
  • WC-Bürste
  • gegebenenfalls Duschvorhang
  • Mülleimer
  • Föhn
  • Handtücher
  • Waschmaschine
  • Putzmittel

Küche

  • sofern keine Einbauküche vorhanden: Herd/Ofen, Spüle, Arbeitsplatte, Regale/Schränke
  • Kühlschrank
  • Mülleimer
  • Wasserkocher
  • Esstisch und Stühle
  • Töpfe und Pfannen
  • Teller und Besteck (scharfe Messer nicht vergessen!)
  • Gläser, Tassen
  • Besteckfach
  • Kochlöffel
  • Küchenschere
  • Schneidebretter
  • Dosenöffner
  • Küchenrolle

Flur

  • Kleiderhaken beziehungsweise Garderobe
  • Schuhschrank
  • gegebenenfalls Spiegel

Weitere wichtige Anschaffungen für deine erste eigene Wohnung sind außerdem:

  • Bügeleisen, Bügelbrett
  • Staubsauger
  • Wäschekorb
  • Lampen
  • Schuhabtreter
  • Gardinen
  • Bilder
  • Teppiche
  • Werkzeugkasten
  • Verlängerungskabel
  • Putzeimer

Vieles wirst du sicherlich bereits besitzen. Das restliche Inventar holst du dir peu à peu – je nach Dicke deines Portemonnaies. Vergleiche am besten die Preise in verschiedenen Möbelhäusern. Online-Plattformen wie " moebel.de" vereinen zudem Angebote aus diversen Shops. Weitere Alternativen sind außerdem Secondhand-Möbelläden in deiner Stadt oder " eBay Kleinanzeigen". Stöbern lohnt sich.

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