menu
A Few Good Friends
Eine Initiative der
Minimalismus: 5 Gründe gegen den Entrümpel-Trend

Entrümpeln als Lifestyle: 4 Gründe, warum Minimalismus nicht immer glücklich macht

von Redaktion, 27.10.2017

Weniger ist mehr, propagieren Minimalismus-Verfechter. Und prompt nennen Neuköllner Hipster nur noch ein MacBook und eine Matratze ihr Eigentum. Dabei ist weniger vor allem eins: weniger. 4 Gründe für schöne Dinge:

1. Auswahl bedeutet Freiheit

Minimalisten beklagen die scheinbar unendlichen Auswahlmöglichkeiten unserer Gegenwart. Nach dem Motto: Warum hat frau 50 Kleider im Schrank und trotzdem nichts anzuziehen? Aufräum-Koryphäe und Ordnungsberaterin Marie Kondo, Namensgeberin des englischen Verbs "to kondo" (für "radikal aufräumen"), behauptet sogar: Wer nur ein Kleid besitzt, macht sich frei von der ewigen Qual der Wahl. Dumm nur, dass man sich damit in die nächste Abhängigkeit begibt. Denn wer keine Wahl hat, muss nehmen, was da ist. Man stelle sich nur einmal vor, zur Bundestagswahl träte nur eine Partei an…

2. Gut Ding will Weile haben

Erinnerst du dich noch an die allererste CD, die du dir damals gekauft hast, lange vor mp3s und Streaming? Wie du den Silberling aus der Packung genommen hast und darauf geachtet hast, dabei auch ja keinen der kleinen Nupsies abzubrechen? Was ist dagegen mit der Datei, die du neulich heruntergeladen hast? Eben. Auf Dinge zu warten und sie real in den Händen zu halten macht sie wertvoll. Und man schätzt die Arbeit, die andere hineingesteckt haben, viel mehr.

3. Shopping heißt: sich etwas gönnen

Du selbst bist dein treuester Begleiter. Umso besser, wenn du dich gut mit dir verstehst. Und was tut man mit einer Person, die man besonders mag? Man schenkt ihr ab und zu eine kleine Aufmerksamkeit. Als Belohnung, als Zeichen der Wertschätzung, als Extra zwischendurch. Und manchmal muss das halt ein Buch, eine stylishe Vase, die Collector's Edition eines Computerspiels oder ein neues Paar Sneakers sein.

4. Persönliche Dinge erzählen persönliche Geschichten

Nicht nur, dass du dich beim Stöbern durch deine gesammelten Habseligkeiten vielleicht an den ersten Kuss hinter der Linde auf dem Schulhof oder diesen wilden Backpacking-Trip durch Südostasien erinnerst. Was man besitzt (und was nicht), sagt auch immer etwas über die Persönlichkeit aus: Hipster oder graue Maus? Nachmacher oder Tonangeber? Wäre es nicht langweilig, wenn alle Wohnungen gleich aussehen würden?

Wie hat dir der Artikel gefallen?
0
0
×

Einwilligungserklärung für die Nutzung der Social Media Plugins

Für die Nutzung von Social-Media-Dienstangeboten diverser Unternehmen stellen wir Ihnen Social-Media-PlugIns zur Verfügung. Diese werden in einem 2-Klick-Verfahren auf den Online-Angeboten der AOK eingebunden. Die AOK erfasst selbst keinerlei personenbezogenen Daten oder über deren Nutzung mittels der Social PlugIns. Über diese PlugIns können jedoch Daten, auch personenbezogene Daten, an die US-amerikanischen Diensteanbieter gesendet und gegebenenfalls von diesen genutzt werden. Das hier eingesetzte Verfahren sorgt dafür, dass zunächst keine personenbezogenen Daten an die Anbieter der einzelnen Social-Media-PlugIns weitergegeben werden, wenn Sie unser Online-Angebot nutzen. Erst wenn Sie eines der Social-Media-PlugIns anklicken, können Daten an die Dienstanbieter übertragen und durch diese gespeichert bzw. verarbeitet werden.

close