Kampf dem Schweinehund: Wie du dich zum Sport motivieren kannst

johanna-pieniazek
von Johanna, 27.10.2017

Burn, burn, innerer Schweinehund! Er trägt Schuld daran, dass du auf der Couch gammelst, statt deine Motivation zum Sport zu nähren. Wie du das faule Tier in dir bei den Eiern packst, liest du hier.

Du hast eine Vision: Du, beim Thai Chi, jeden Mittwochabend. Oder du, beim Joggen im Park um die Ecke drei Mal in der Woche. Morgen gehst du’s endlich an! Ja, du bist der festen Überzeugung, deinen Plan umzusetzen. Der nächste Tag: Regen. Miese Stimmung im Büro. Kopfschmerzen. Und du? Keine Motivation zum Sport. Dein innerer Schweinehund, er hat dich wieder einmal auf die dunkle Seite der Macht gezogen. Es ist zum Kotzen. Warum bekommen es andere auf die Reihe, regelmäßig Sport zu treiben, aber du nicht?!

Ziele stecken: Warum willst du Sport machen?

Eine Antwort darauf lautet: Die anderen haben konkrete Ziele vor Augen. Einfach nur Sport zu machen, weil es gesund ist, wird deine Motivation nicht langfristig beflügeln. Genauso wenig solltest du dich für jemand anderen zum Schwitzen aufraffen. Überlege dir, warum du eigentlich deinen Hintern hochkriegen willst und was du damit erreichen möchtest. Willst du zum Beispiel einige Pfunde loswerden, deine Muskeln definieren oder einen Marathon laufen?

Nur wenn du deine persönliche Motivation findest, wirst du deinen inneren Schweinehund überwinden – selbst wenn es mal ungemütlich wird. Übrigens ist es hilfreich, seine Ziele zu visualisieren: Pinn ein Foto deines Traumbodys an den Kühlschrank, mach' eine Marathonstrecke zu deinem Desktop-Hintergrund oder häng deine Laufschuhe an die Wohnungstür – dir fallen sicher ein paar gute Inspirationshilfen ein.

Motivation zum Sport: Den inneren Schweinehund überwinden
Wo willst du hin? Mit einem Ziel vor Augen kommst du leichter in Schwung.

Schritt für Schritt: So behältst du die Motivation zum Sport

Vom Schwabbelbauch zum sexy Sixpack kommst du nicht von heute auf morgen. Wenn Erfolge sich allerdings nur langsam einstellen, kann das ganz schön demotivierend sein. Trickse dich deshalb selbst aus, indem du dir kleine Etappenziele setzt. Dazu zählt bereits sich vorzunehmen, am Freitag nach der Arbeit Sport zu machen und das tatsächlich zu realisieren.

Pläne schmieden: Wie erreichst du dein Ziel?

Planlos zum Ziel – das ist was für verirrte Labyrinth-Häschen! Du weißt, was du willst, jetzt musst du nur noch wissen, wie du da hinkommst. Dafür formulierst du einen genauen Handlungsplan. Soll heißen: Du machst nicht irgendwann in dieser Woche Sport, sondern definierst festgelegte Termine. Am Anfang wird es dich viel Überwindung kosten, diese in die Tat umzusetzen. Aber je öfter du das schaffst, desto eher wird dein Handeln zur Gewohnheit – ganz so wie das tägliche Zähneputzen (hoffentlich…).

Ein kleiner Tipp: Nutze Fitness-Apps, um dein Sportprogramm zu planen und zu organisieren. Je nach Anwendung wirst du stets an deine Ziele erinnert – Drückeberger waren gestern!

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

Dein innerer Schweinehund, er wird weiterhin versuchen, dich zu verführen. Wie? Indem er dich deine Ziele und Handlungspläne auf einen späteren Zeitpunkt verschieben lässt. Wie ein kleiner Teufel sitzt er auf deiner Schulter und flüstert dir ins Ohr: „Nächste Woche kannst du auch noch mit deinem Sportprogramm starten. Jetzt hast du noch viel zu viel Stress bei der Arbeit.“

Lass dich nicht beirren! Denn leider wird es immer einen wichtigen oder weniger wichtigen Grund geben, deine Pläne zu verschieben. Wenn du erst mal in den Strudel der Aufschieberitis gerätst, wirst du niemals deinen inneren Schweinehund besiegen. Also: Mach' Sport, am besten jetzt sofort und nicht erst später!

Motivation zum Sport: Den inneren Schweinehund überwinden
Hinfort mit der Aufschieberitis! Starte nicht morgen oder nächste Woche, sondern jetzt sofortmit deinem Sportprogramm!

Welche Sportart passt zu dir?

Du wirst dich leichter zum Sport motivieren können, wenn du die passende Sportart für dich entdeckst. Nur wenn der Sport zu deinem Ziel und deinem individuellen Typ passt, bereitet er dir Spaß und du bleibst am Ball.

Folgende Fragen helfen dir unter anderem bei deiner Sporttyp-Analyse:

  • Machst du lieber alleine Sport oder in einer Gruppe?
  • Ziehst du eine Outdoor-Aktivität vor oder bewegst du dich lieber in der Halle?
  • Willst du dich im Wettkampf mit anderen messen?

Vielleicht reißt dich ganz klassisch der lokale Fußballverein mit? Dir gefällt die niedrige Einstiegsschwelle beim Joggen? Oder du entdeckst, dass ein Trendsport wie Bouldern wie die Faust aufs Auge zu dir passt? Probiere verschiedene Dinge aus und bleibe bei der Sache, die dir am besten gefällt. Im günstigsten Fall ist die Aktivität an sich dann gleichzeitig Belohnung für dich.

Gönn‘ dir was!

Apropos Belohnung: Wenn du es schaffst, deinen inneren Schweinehund im Zaum zu halten, dann darfst du dir hin und wieder etwas gönnen. Das kommt letztlich auch deiner Motivation zugute. Es versteht sich von selbst, dass die Belohnung im Einklang mit deinem Ziel stehen sollte. Sahnetorte essen und abnehmen passen beispielsweise nicht zusammen. Aber wie wär’s mit einer Massage oder einem Kinobesuch?

Checkliste: Motivation zum Sport finden

  • Warum willst du Sport treiben? Definiere den Grund.
  • Stecke dir ein konkretes Ziel, auf das du hinarbeitest.
  • Unterteile das Ziel in mehrere Etappen.
  • Erstelle einen Trainingsplan, um einen Rahmen für dein Sportprogramm festzulegen.
  • Nutze Fitness-Apps, um am Ball zu bleiben.
  • Überlege, mit welcher Sportart du dein Ziel am besten erreichst.
  • Belohne dich, um deine Motivation zu fördern.
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