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Wohnung untervermieten: Das musst du beachten

My Home is your Castle: Wie du mit Untervermietung Geld verdienst

von Florian, 27.10.2017

Wenn nur nicht am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig wäre: Falls du dieses Problem auch hast, kannst du überlegen, deine Wohnung zu Geld zu machen. Worauf du beim Untervermieten achten musst, erfährst du hier.

Du wohnst in einer begehrten Lage in einer begehrten Stadt. Deine Miete ist nicht ohne und reißt eine erhebliche Lücke in dein Budget. Da kann es sehr lukrativ sein, wenn sich andere an deinen Wohnkosten beteiligen. Entweder vermietest du zeitlich befristet oder sogar dauerhaft ein Zimmer unter – oder du gibst die Wohnung für einen gewissen Zeitraum gänzlich in fremde Hände, wenn du am Wochenende unterwegs oder im Urlaub bist.

Übertreibe es mit der Untervermietung nicht

Diese Idee ist zunächst einmal verlockend – hat aber ihre Tücken. Solltest du beispielsweise vorhaben, dir mit der ständigen Untervermietung an Touristen eine goldene Nase zu verdienen, kannst du in ernste Schwierigkeiten geraten. Denn das wäre eine illegale Zweckentfremdung des Wohnraums und ähnelt dann eher einem Hotelbetrieb – für den eine Genehmigung erforderlich ist. Die Höhe der möglichen Bußgelder willst du gar nicht wissen. Na gut, wir nennen sie trotzdem: Bis zu 50.000 Euro sind Usus, in Berlin bis zu 100.000 Euro. München will den Betrag sogar auf eine halbe Million anheben.

Trotzdem hast du natürlich die Möglichkeit, deine Wohnung ganz offiziell und legal unterzuvermieten. Entscheidend ist dabei der Aspekt, wie oft, wie lange und in welchem Umfang du das machst. Die Regelungen dazu sind von Stadt zu Stadt verschieden, laufen aber im Endeffekt auf das Gleiche hinaus: Die Untervermietung darf keinen rein kommerziellen Charakter haben und die Wohnung nicht regelmäßig vollständig abgegeben werden.

Berlin ist streng, München ist locker

Zwei Beispiele: In der Touristenhochburg Berlin gilt derzeit die schärfste Regelung. Du darfst nur einzelne Zimmer deiner Hauptwohnung auf Onlineportalen wie Airbnb, 9flats oder Wimdu feilbieten, selbst wenn du für eine gewisse Zeit im Urlaub bist. München ist da entspannter: Das Vermieten ganzer Wohnungen ist sechs Wochen, ab 2018 sogar acht Wochen im Jahr erlaubt, Teile unter 50 Prozent immer. Im Zweifel helfen dir die Bezirksämter weiter – falls du einen Termin bekommst...

Wohnung untervermieten: Das musst du beachten
Wenn du mit deinem Partner in den Urlaub fährst, könnt ihr eure Wohnung für diese Zeit inden meisten Städten untervermieten – und so eure Urlaubskasse aufbessern.

Achtung, dein Vermieter hat Mitspracherecht!

Wenn du jetzt schon Eurozeichen in den Augen hast und von dem Geld arabischer Medizintouristen träumst, die du sechs Wochen mit ordentlichem Aufschlag in deiner Münchner Bude wohnen lässt, solltest du lieber nochmal einen Blick in deinen Mietvertrag werfen. Dort muss nämlich stehen, dass du deine Wohnung überhaupt vermieten darfst.

Und selbst wenn laut Mietvertrag die Untermiete erlaubt wird, musst du dir für solche Fälle wie die kurzfristige Vermietung an Touristen die Zustimmung deines Vermieters einholen. Sonst riskierst du die Kündigung. Rein rechtlich ist es aber in Ordnung, wenn du mehr Geld vom Untermieter verlangt, als du selbst bezahlst.

Wohnung untervermieten: Das musst du beachten
Bevor du ein Zimmer deiner Wohnung untervermietest, solltest du einen Blick in denMietvertrag werfen, ob du überhaupt die Erlaubnis dazu hast.

Einzelne Zimmer untervermieten ist immer möglich

Die gelegentliche Vermietung einzelner Zimmer ist hingegen kein Problem. In diesem Fall darf dein Vermieter in der Regel nicht widersprechen. Du solltest dir über eine Sache allerdings im Klaren sein: Wenn dein Untermieter gerne die Sau rauslässt und deine Nachbarn nervt oder sogar das Eigentum des Vermieters beschädigt, musst du dafür geradestehen.

Übrigens: Bis zu 520 Euro im Jahr sind aus der Vermietung steuerfrei. Nimmst du mehr ein, will das Finanzamt mitverdienen. Deine Ausgaben wie Werbungskosten kannst du allerdings gegenrechnen.

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