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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Freunde stehen um den Grill am Strand

Vom Besserwisser zum Veggie-Maniac: 6 Grilltypen, die immer dabei sind

von Sirany, 23.03.2018

Grill an, Wurst und Gemüse drauf und schon beginnt der Barbecue-Spaß. Klingt easy, kann aber zur Zerreißprobe werden, wenn diese verschiedenen Grill-Typen aufeinandertreffen (in order of appearance).

1. Der Pyromane

Das Highlight für den Pyromanen ist nicht der Verzehr der gegrillten Speisen, sondern das Anzünden des Grills. Deshalb ist er einer der ersten Gäste auf der Grillparty. Wie eine Champagnerflasche schüttelt er den flüssigen Grillanzünder und verteilt diesen anschließend großzügig über die Kohle. Wenn diese dann noch nicht Feuer fängt, kommt eben Spiritus zum Einsatz – da heißt es in Deckung gehen, denn ein bisschen Schwund stört den Pyromanen nicht! Gut, dass er keinen Flammenwerfer zur Hand hat.

2. Der Veggie-Maniac

Auch die Veggie-Maniacs sind ganz vorne mit dabei, wenn der Grill angezündet wird. Schließlich sollen Tofuwurst, Grillkäse, Maiskolben & Co. möglichst nicht mit totem Tier in Berührung kommen. Der Hardcore-Veggie würde das Barbecue aus moralischen Gründen eigentlich gerne ganz boykottieren. Weil seine Gang im Sommer aber fast nichts anderes tut als zu grillen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mitzumachen, wenn er nicht vereinsamen möchte. Dafür verkneifen sich seine Karnivoren-Freunde auch ihre Sprüche über quietschigen Grillkäse und die gewöhnungsbedürftige Konsistenz von Sojawürstchen. Doch wenn der Veggie-Maniac seine Stange Lauch auspackt und auf den Grill legt, müssen sie doch Tränen lachen.

3. Der Besserwisser

„Die Wurst wendest du besser gegen den Uhrzeigersinn.“ „Der Grill ist ja gar nicht richtig an. Ich zeig dir mal, wie das geht.“ Dem Besserwisser kann man es nicht recht machen. Er scheint die Fleisch-Zeitschriften auswendig gelernt zu haben, steht beim Barbecue die ganze Zeit neben dem Grill und zitiert daraus.

Freunde sitzen am reich gedeckten Holztisch und essen Gegrilltes
Es ist angerichtete: So gesittet wie auf dem Bild geht es beim Grillen nicht immer zu. Zu unterschiedlich sind die Typen, die sich am Feuer begegnen.

4. Der Fleisch-Fetischist

Der Fleisch-Fetischist ist ein Gourmet. Liebevoll mariniert er seine Steaks und Koteletts vom Premium-Metzger schon einen Tag vorher in einer penibel und aufwendig zusammengemischten Soße. Neben dem Grill bezieht er dann mit seinem Fleischthermometer Stellung, damit das gute Stück ja auch keine Minute zu lange auf dem Rost liegt.

5. Der Prolet

Der Prolet denkt, er müsse sich verhalten wie Comedian Atze Schröder in der Grill-Werbung für einen bekannten Fleischfabrikanten. Welche Wurst auf den Grill kommt, ist ihm ziemlich egal. Hauptsache sein Würstchen „wird richtig schön in die Zange genommen“. Zweideutige Anspielungen liebt er beim Barbecue. Dass spätestens nach der Bierdusche, die er dem Grillgut verpasst hat, keine der anwesenden Damen mehr etwas von ihm wissen will, kann er gar nicht verstehen.

6. Der Schnorrer

Der Schnorrer kommt ganz zum Schluss, wenn das Grillfest schon in vollem Gange ist. Denn in der Regel bringen alle immer zu viel von allem mit, sodass am Ende immer etwas übrigbleibt. Der Schnorrer macht sich das zum Vorteil. Scheinheilig stellt er eine mitgebrachte Flasche Ketchup als Alibi auf den Tisch und blickt unschuldig in die Runde: „Ich habe es leider nicht mehr zum Supermarkt geschafft. Darf ich vielleicht von jemandem etwas abhaben?“ Den Wunsch wird ihm niemand verwehren, da sich ohnehin noch angebrochene Fleisch- und Würstchenverpackungen neben dem Grill stapeln. So kommt man billig durch die Grillsaison …

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