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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Eine Gruppe von Fahrradfahrern unterwegs in der Stadt

Cycletopia: 4 Dinge, die wir uns als Radfahrer von der Stadt wünschen

von Florian, 22.05.2018

Immer mehr Städter steigen aufs Fahrrad um – obwohl längst nicht alle Städte das Prädikat "fahrradfreundlich" verdienen. Diese Merkmale kennzeichnen eine Stadt, die wirklich an ihre Radfahrer denkt.

1. Umfassendes Radverkehrsnetz

Zu einem umfassenden Radverkehrsnetz in Städten gehört mehr, als Radwege gesondert auszuweisen. Denn oft sind diese nicht durchgehend, eng und teils von Baumwurzeln beschädigt. Auch sorgt die Verkehrsführung vielerorts immer wieder für gefährliche Situationen für Radler, besonders in Abbiegesituationen oder, wenn Radwege plötzlich enden. Eine fahrradfreundliche Stadt verfügt über mehrere komfortabel befahrbare und umwegfreie Radverkehrsachsen in alle Himmelsrichtungen. Diese verlaufen nicht abseits der Straße, sondern neben ihr, und haben eigene Abbiegespuren. Durch verkehrsberuhigende Maßnahmen sind diese Radwege sicher nutzbar.

2. Grüne Welle für Radfahrer

In Kopenhagen sind sie schon längst etabliert, in Deutschland laufen immer noch Testphasen mit optimierten Ampelschaltungen für Radfahrer – bis hin zur grünen Welle. Auch eine App namens SiBike ist in der Entwicklung, durch die Fahrradfahrer an Ampeln Vorrang haben sollen. Doch bis zur endgültigen Umsetzung dieser Ideen hierzulande scheint es noch zu dauern. Vereinzelt gibt es sogar noch Kreuzungsampeln für Radfahrer, die nicht automatisch auf Grün umschalten, sondern erst nach Anforderung den Weg freigeben. Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer sieht anders aus.

3. Radschnellwege

Ein Radschnellweg ist ausschließlich für Fahrradfahrer und E-Biker gedacht, Autos haben hier nichts zu suchen. Dieser Weg soll den Radlern ein gleichbleibendes Tempo ermöglichen, da dank Unter- oder Überführungen keine Kreuzungen im Weg sind und auch das Gefälle möglichst gering ausfällt. Die Schnellwege sind weitgehend gerade und breit genug, um gefahrlose Überholmanöver zu gewährleisten. Im Ruhrgebiet ist ein solcher Radschnellweg bereits im Bau (und teilweise schon nutzbar), der alle großen Städte im Pott über eine Strecke von 100 Kilometern verbinden soll.

Gesonderter Fahrradweg in der Stadt
Großzügige Radwege in Städten würden wohl noch mehr Menschen auf das Bike umsteigen lassen.

4. Fahrrad-Infrastruktur abseits der Straßen

Zu einer fahrradfreundlichen Stadt gehört auch eine Infrastruktur abseits der Straßen, die dem Drahtesel und seinem Besitzer entgegenkommt. Tram, S- und U-Bahnen sollten ausreichend Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder anbieten, sichere Abstelloptionen wie Fahrradparkhäuser müssen vorhanden sein, und auch ein Bike-Sharing-System mit einer ausreichenden Zahl an voll funktionsfähigen Leihrädern ist ein Merkmal einer fahrradfreundlichen Stadt.

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