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Junge Frau auf Fahrrad mit Landkarte

Der Weg ist das Ziel – 5 Top-Radtouren durch Brandenburg & Co.

von Sirany, 11.05.2018

Nachhaltig und gut für die Fitness: Ostseeküste, Mecklenburgische Seenplatte, Havel & Co. lassen sich super aus der Fahrradperspektive entdecken. Fünf Radtouren durch den wunderschönen Nordosten.

1. Inselfeeling auf dem Ostseeküsten-Radweg

Auf dem Ostseeküsten-Radweg ist das Meer dein ständiger Begleiter. Egal, ob du nun die Hansestädte Stralsund und Wismar mit Altstädten wie aus dem Bilderbuch (UNSECO-Weltkulturerbe!) erkundest, oder dir die Sonne am Strand von Rügen oder Usedom auf den Bauch scheinen lässt – die Ostsee ist ganz nah.

Vor allem für längere Touren mit dem Bike über mehrere Tage eignet sich der maritime Radweg hervorragend. So kannst du zum Beispiel von Stralsund über den Rügendamm auf die größte Insel Deutschlands radeln und dabei den Meeresarm Strelasund überqueren. Bis zum nördlichen Kap Arkona auf Rügen mit Steilküsten- und Leuchtturm-Panorama sind es von Stralsund aus rund 65 Kilometer. Auch die Insel Usedom mit ihren weißen Sandstränden und der längsten Strandpromenade Europas (circa zwölf Kilometer) ist eine Radreise wert. Schließlich wird Usedom nicht umsonst „Sonneninsel“ genannt. Vor allem im Sommer gibt es hier Sonnenstunden satt.

Der Ostseeküsten-Radweg führt größtenteils über – typisch Küste – ebenes Gebiet mit wenig Steigungen.

2. Natur pur an der Mecklenburgischen Seenplatte

Die kleine Stadt Waren ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Radtour an der Mecklenburgischen Seenplatte. Denn sie liegt direkt an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands. Folgst du dem Müritz-Rundweg und radelst aus der idyllischen Altstadt mit Hafenblick hinaus, gelangst du direkt in den Müritz-Nationalpark mit seiner einzigartigen Flora und Fauna.

Dichte Wälder, faszinierende Moore und glasklare Seen mit Badebuchten, die im Sommer zum Schwimmen einladen, machen die Landschaft aus. Picknickkorb nicht vergessen, denn an fast jeder Ecke gibt es bildschöne Plätze, an denen du dich für eine Pause niederlassen kannst. Insgesamt umfasst der Müritz-Rundweg etwa 112 Kilometer, die in zwei bis drei Tagen zu meistern sind. Das Gelände ist eben, es gibt kaum Steigungen.

3. Auf dem Gurkenradweg durch den Spreewald

Irgendwie gehören sie ja zusammen: der Spreewald und die nach ihm benannten Spreewälder Gurken. Das grüne Gemüse wird hier sogar so abgefeiert, dass es seine eigene Route bekommen hat, den Gurkenradweg. Dieser führt über insgesamt 260 Kilometer durch Brandenburg. Vorbei geht es nicht nur an malerischen Dörfern und entlang plätschernder Bäche, sondern auch Gurkenfelder und Weiterverarbeitungsbetriebe liegen auf dem Weg.

Und selbst wenn dich Gurken nicht die Bohne interessieren, ist der Spreewald ein märchenhaftes Ausflugsziel. Vom Kurort Burg sind es etwa 35 Kilometer bis in das idyllische Dorf Schlepzig. Auf der Strecke liegen die Orte Lübben und Lübbenau, in denen du eine Pause machen kannst. Schlepzig ist auch ein guter Ausgangspunkt, um dein Bike gegen ein Kanu einzutauschen und eine kleine Paddeltour zu starten. Mit einigen Steigungen musst du auf dem Gurkenradweg schon rechnen.

4. Auf den Spuren Theodor Fontanes im Havelland

Ob „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ oder „Effi Briest“: das Havelland ist Theodor-Fontane-Land. Auch wenn du nicht viel für Literaturklassiker übrig hast, lohnt es sich allemal, den insgesamt 115 Kilometer langen Havelland-Radweg zu erkunden. Dieser führt von Berlin-Spandau quer durchs Havelland in Brandenburg bis an die Grenze von Sachsen-Anhalt.

Viel Grün und viel Natur begegnen dir hier insbesondere im Naturpark Westhavelland: dichte Mischwälder und eine eindrucksvolle Flussauenlandschaft wechseln sich ab mit weiten Feldern, die den Blick bis zum Horizont freigeben – oder auf Kirchturmspitzen und Bauernhöfe.

Das Gelände ist flach und die Strecke wenig anspruchsvoll, sodass du die Landschaft während deiner Radtour voll genießen kannst.

5. Geschichtsträchtig unterwegs auf dem Berliner Mauerweg

Auf historische Spuren begibst du dich auf dem Berliner Mauerweg. Über 160 Kilometer folgt der Rad- und Wanderweg dem früheren Verlauf der Berliner Mauer um West-Berlin herum. Die Strecke ist gespickt mit Mauerresten, Tafeln mit geschichtlichen Informationen zur Teilung Deutschlands, Hinweisen zu ehemaligen Grenzübergängen sowie Denkmälern, die an die Maueropfer erinnern.

Trotz aller Geschichtsträchtigkeit hat auch die Landschaft ihre Reize, durch die der Mauerweg führt. Mal hast du einen guten Blick auf die East Side Gallery und passierst den S- und U-Bahnhof Warschauer Straße und die Oberbaumbrücke, eine der pulsierenden Adern Berlins. Doch auch der Wannsee im Südwesten der Hauptstadt und der Spandauer Forst liegen auf der Strecke.

Der Mauerweg lässt sich gut in Etappen einteilen und entweder an mehreren Tagen komplett umradeln oder in Teilabschnitten erkunden. Große Steigungen hast du hier nicht zu befürchten und auch der Asphalt ist größtenteils rennradtauglich.

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