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Haie im Mittelmeer

Haie, Quallen und Giftfische: Die 5 größten Gefahren beim Mittelmeerurlaub

von Florian, 02.08.2018

Wenn du im Mittelmeer badest, passiert dir in der Regel nichts. Doch die sommerliche Abkühlung in den südeuropäischen Urlaubsorten ist durchaus mit einigen Gefahren verbunden.

1. Giftige Fische

Ob Rotfeuerfische oder Petermännchen – das Mittelmeer wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Giftfischen heimgesucht. Das Gute: Sie greifen badende Menschen nicht an, doch wenn sich die Tiere bedroht fühlen, können sie sich wehren. Das Petermännchen gräbt sich gerne in den Boden ein, wer drauftritt, bekommt es mit den schmerzhaften Giftstacheln zu tun. Und die eigentlich im Indischen Ozean und Roten Meer beheimateten Rotfeuerfische verbergen in den Strahlen ihrer Rückenflosse ein Gift, das Gewebe zerstören und heftige Schmerzen auslösen kann. Sie bevölkerten im Sommer 2016 die gesamte Südostküste Zyperns.

2. Feuerquallen

Mit Feuerquallen hast du vielleicht auch schon in Nord- und Ostsee Bekanntschaft gemacht, doch die rötlich-gelben Nesseltiere lieben das warme Mittelmeer ebenso und tauchen dort oft in Küstennähe auf. Die meisten durch Gift ausgelösten Verletzungen an Mallorcas Strandabschnitten sind auf Feuerquallen zurückzuführen. Ihr Gift führt zu Rötungen und Verbrennungen auf der Haut, die zwar schmerzhaft, aber in der Regel ungefährlich sind.

3. Blauhaie

Rund 50 Haiarten schwimmen im Mittelmeer umher. Von den meisten geht für dich keine Gefahr aus. Sie halten sich in der Regel nicht mal in Strandnähe auf, sondern in tiefen Gewässern. Unter diesen 50 Arten sind allerdings auch Blauhaie, die für Menschen potenziell gefährlich sind. 2017 tauchte ein verletztes Tier vor der Küste Mallorcas auf. Im Juni 2018 wurde südlich von Mallorca sogar ein Weißer Hai gesichtet – das erste Mal seit 30 Jahren.

4. Portugiesische Galeeren

Diese Polypenkolonie, die einer Qualle ähnelt, hat im Mittelmeer eigentlich nichts zu suchen. Sie hält sich vornehmlich in tropischen Pazifikregionen und im Indischen Ozean auf, seltener auch im Atlantik. Doch von dort haben Winde die Portugiesischen Galeeren in diesem Jahr auch vor die Balearen gespült. Du solltest dich dringend von den Nesseltieren fernhalten, denn mit ihrem Gift können sie schwere Hautverbrennungen herbeiführen, schwache Menschen oder Kinder im schlimmsten Fall sogar töten.

Galeeren sind gefährliche Wesen im Wasser
Sie sehen harmlos aus, doch die Portugiesischen Galeeren sind äußerst gefährliche Meeresbewohner.

5. Strömungen

So seicht das Mittelmeer oft wirken mag – gefährliche Strömungen kommen auch in diesem Gewässer vor. Und zwar meist dort, wo das Wasser eigentlich ruhig erscheint. Wenn der Wind dreht, können Unterströmungen entstehen, manchmal kommt es sogar zu ungewöhnlich starken Flutwellen, sogenannten Rissagas. Diese können Schwimmer mit ins offene Meer ziehen. 

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