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Junge Frau auf Festival im Abendsonnenlicht

Vom Matsch-Metaller zur Goa-Fee: 6 Typen, die du auf Festivals triffst

von Sirany, 26.06.2018

Längst triffst du auf einem Metal-Festival nicht mehr bloß den zotteligen Rocker in verranzter Kutte. Wir haben uns dennoch eine kleine (Stereo-)Typologie der Festivalgänger erlaubt.

1. Der Techno-Styler

Für den Techno-Styler muss es schon ein Festival sein, auf dem durchgängig Musik läuft, und er die Nacht zum Tag beziehungsweise zur Afterhour machen kann. Seine Augenringe verbirgt er 24/7 hinter seiner Sonnenbrille und schlafen kann er später irgendwann – wenn sein stressiger Agenturjob das dann zulässt.

Von dem kommt er allerdings auch während des Festivals nicht ganz los. Und so zückt der kontaktfreudige Partyjünger bei jeder passenden Gelegenheit seine Visitenkarte aus der Bauchtasche und drückt sie neuen Festivalbekanntschaften ungefragt in die Hand.

Typisches Festival: Feel Festival

2. Die Goa-Fee

Ein auf die Stirn zwischen die Augenbrauen geklebtes Bindi, Hennamalereien auf den Händen, Neonfarbe im Gesicht und weite Pumphosen oder wallende Röcke. So triffst du die Goa-Fee auf dem Stampffloor, wo sie sich unter psychedelischer Deko mit geschlossenen Augen wie in Trance zum monotonen Rhythmus der Musik bewegt.

Wenn sie einmal ansprechbar und nicht auf dem Trancefloor ist, verteilt die Goa-Fee “free hugs“ oder stöbert auf der Festival-Marktmeile nach Klangschalen, Räucherstäbchen, Energiekristallen oder anderen esoterischen Gegenständen. Ob die ihr dabei helfen, nach dem Festival wieder mit der Realität klarzukommen?

Typisches Festival: Antaris Project

3. Der Matsch-Metaller

Während der Festivaltage verschwendet er keine Zeit mit unnötigen Dingen wie Duschen. Sein Metal-Head kommt so lange auch ohne Shampoo und fließend Wasser aus. Wenn es der Wettergott so will, badet der Matsch-Metaller stattdessen lieber im Schlamm oder genehmigt sich eine Bierdusche.

Auf der Kutte sind Dreck und Flecken ohnehin kaum zu erkennen. Die einzige Zwickmühle, in der der Matsch-Metaller steckt: Frisch gewaschene Haare fliegen beim Headbangen viel eindrucksvoller.

Typisches Festival: Wacken Open Air

Schlammige Metal-Fans auf Festival
Schlammkur: Nicht nur der Metaller wälzt sich bei einem Festival im Matsch.

4. Der ewig junge Alternative-Rocker

Er bekommt einfach nicht genug: Seit über zehn Jahren fährt er jetzt schon auf Festivals wie das Highfield und erfreut sich jedes Mal wieder an Dosenravioli, Flunkyball, Trichtertrinken und weiterem Camping-Schabernack.

Für den ewig jungen Alternative-Rocker gehört der Spaß auf dem Zeltplatz genauso dazu wie die Konzerte seiner Lieblingsbands, die er dort schon vor zehn Jahren gesehen hat – und die immer noch spielen: Billy Talent, Mando Diao, Editors, The Hives, The Wombats und weitere “The“-Gruppen.

Typisches Festival: Highfield – für das du mit der AOK PLUS übrigens hier Tickets gewinnen kannst. Inklusiver einer entspannten Grinsel-Fahrt mit bis zu drei Freunden, bei der du mit einem gesunden Grillpaket über den Störmthaler See schipperst und das Festivaltreiben vom Wasser aus beobachtest.

5. Die Indie-Cindy-Mädchen

Die Indie-Cindy-Mädchen sind quasi das genaue Gegenteil vom Matsch-Metaller: Blumenkränze im Haar, Glitzer im Gesicht und die angesagtesten Festivaltrends in Sachen Make-up, Kleidung und Frisur in Perfektion umgesetzt. Womöglich haben sie für ihr Outfit länger gebraucht als die Zeit, die das Festival selbst dauert – aber es geht schließlich ums Sehen, gesehen werden und Selfies machen.

Mancher Festivalgänger ist dagegen überhaupt nicht so erfreut, wenn die Indie-Cindy-Mädels in der Gruppe auflaufen. Denn die Woo-Girls des Indie sind laut, albern und ständig am Kichern.

Typisches Festival: MS Dockville

6. Der HipHop-(Ver-)Checker

Großartige Tanzakrobatik kann man vom HipHop-(Ver-)Checker beim Festival nicht erwarten. Die klobigen Turnschuhe und die zu weite Hose lassen das auch gar nicht zu. Stattdessen steht er zufrieden kopfnickend vor der Bühne und bewegt sein Baseballcap-geschmücktes Haupt im Takt von Bass und Beats, eingehüllt in eine Wolke aus süßlichem Grasgeruch. Vorausgesetzt, er findet den Weg zur Bühne überhaupt und ist nicht auf dem Campingplatz weggenickt oder hat sich die Hände versehentlich im Pissoir gewaschen.

Typisches Festival: splash!

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