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Junge Leute bei gutem Wetter auf dem Festival

Fit auf dem Deichbrand: So kommst du gesund durchs Festival-Wochenende

von Sirany, 27.05.2018

Viel tanzen, wenig schlafen – nach so einem Festivalwochenende braucht der Körper erst mal Urlaub. Aber trotzdem lieben wir es! Und schon während des Deichbrands kannst du auf deine Gesundheit achten.

Unbequeme Isomatte statt weiches Bett, Dosenravioli statt Superfood und drei bis vier Tage viel Trubel und Lärm um dich herum – nach Erholung hört sich so ein Festival wirklich nicht an. Allerdings gibt es ein paar Tricks, wie du dir das Deichbrand relaxter gestalten kannst und während des Spektakels trotzdem auf deinen Körper achtest.

Während des Deichbrands: Vitamine und Wasser

Merke: Alles, was aus Dosen kommt, ist keine ausgewogene Festivalernährung – Bier und Ravioli zum Beispiel. Natürlich hast du zwischen Zeltplatz und Bühnen keine Zeit, dich wie zu Hause um eine vollwertige Mahlzeit zu kümmern, aber ein paar Dinge kannst du dennoch beherzigen.

  • Start your day right: Mit dem Frühstück schaffst du eine gute Grundlage für den (langen) Tag. Und genau deshalb gehören Schwarz- oder Knäckebrot (inklusive Aufstrich oder Belag) ins Gepäck.
  • One apple a day …: Damit du während des Festivals Vitamine und Nährstoffe zu dir nimmst, pack dir genügend Obst und Gemüse ein. Ein Apfel, eine Banane oder Möhren gehen immer. Schon ein bis zwei Stücke Obst decken deinen Tagesbedarf an Vitamin C. Auch Nüsse sind ein guter Snack für zwischendurch.
  • Vorsicht, heiß und fettig: Fettiges Essen ist zwar eine gute Grundlage für alkoholgeschwängerte Nächte, doch gerade, wenn du den Rest des Tages wenig zu dir nimmst, kann Frittiertes oder Öliges deinen Magen ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Mal ein Stück Pizza oder einen Burger, dagegen ist nichts einzuwenden. Versuche aber trotzdem, ein bisschen Abwechslung in deine Ernährung zu bringen. Schließlich hat das Deichbrand eine fantastische Auswahl an Essensständen zu bieten, zum Beispiel Falafel, Gnocchi, Handbrot, Tacos oder Lachsdöner.
  • Wasser marsch: Kaum etwas ist auf einem Festival wichtiger als genug zu trinken. Und damit meinen wir nicht Bier oder Wodkamische, sondern Wasser! Abhängig von Alter, Gewicht, Wetter und Aktivitätslevel solltest du zwei bis vier Liter pro Tag zu dir nehmen – also etwa zehnmal am Tag dein Bier gegen einen 0,3-Liter-Becher Wasser tauschen. Auf dem Deichbrand gibt es in der Nähe der sanitären Anlagen kostenlose Trinkwasserstationen, wo du Becher und Flaschen auffüllen kannst.

In der Menge: Tipps gegen Ohnmacht

Wer schon einmal (in der Menge) zusammengeklappt ist, weiß, dass das kein schönes Gefühl ist. Bei jungen und gesunden Menschen handelt es sich bei so einer Ohnmacht in der Regel um eine sogenannte Reflex-Synkope. Reize wie Angst, Erschrecken, Stress oder eben auch die intensiven Gefühlsregungen auf einem Konzert können dazu führen, dass Blutdruck und Puls abfallen, die Gefäße sich weiten und das Gehirn kurzzeitig nicht genug Blut erhält – dann klappt der Körper zusammen.

So verhältst du dich richtig, wenn du anfällig dafür bist:

  • Achte auf die Warnsignale deines Körpers: Schwindel, Kältegefühl, Schweißausbrüche und Benommenheit.
  • Gehe wenn möglich aus der Menge oder lass dich von den Ordnern rausziehen, damit du dich hinlegen oder hinsetzen kannst
  • Ist das nicht machbar, versuche es mit dem Gegendruckmanöver: Im Stehen Beine überkreuzen und fest zusammenpressen, Bein- Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen und mit den Fingern der einen Hand jeweils die andere greifen und kräftig nach außen ziehen.

Das gehört in deine Festival-Reiseapotheke

Die Reiseapotheke ist wichtiger Bestandteil deines Deichbrand-Survival-Kits. Das sollte drin sein:

  • Desinfektionsspray oder Wundsalbe: Sorgt dafür, dass sich auch die kleinste Schramme nicht entzündet.
  • Desinfektionstücher: Sinnvoll, wenn du in den Genuss einer richtigen Toilette mit WC-Brille kommst und diese abwischen möchtest.
  • Handdesinfektionsmittel: Nach dem Dixi-Toilettengang Gold wert!
  • Kondome: Safer Sex ist so wichtig, auch wenn die Endorphine im Festivalrausch tanzen.
  • Mückenspray: Solltest du einpacken, wenn du weißt, dass die lästigen Biester auf dein Blut fliegen.
  • Ohrstöpsel: Für besseren Schlaf im Zelt und gegen Hörschäden durch zu laute Musik.
  • Optional: Salbe oder Gel gegen Insektenstiche sowie Medikamente gegen Durchfall, Magenbeschwerden und Übelkeit (auch wenn du auf einem Festival in Norddeutschland bist, nicht in den Tropen).
  • Pflaster: Damit Schrammen an den Knien oder ein Schnitt am Finger nicht beim Feiern stören.
  • Pinzette: Ein kleiner Splitter steckt schnell mal unter der Haut.
  • Schmerztabletten: Wenn der Kater unerträglich ist, helfen in Notfällen Aspirin, Ibu & Co.
  • Sonnencreme: Die Sonne kann auf Festivals ganz schön ballern, deshalb mindestens Lichtschutzfaktor 25, am besten sogar noch höher. Ein Hut, ein Cap oder eine andere Kopfbedeckung schützt dich außerdem vor einem Sonnenstich, der dir den Festivalspaß ganz schnell vermiesen kann.

Auf Konzerten: Make some noise – aber bitte mit Gehörschutz

Zu leise Konzerte sind ein echter Abturner. Und gerade, wenn wie beim Deichbrand Acts wie The Killers, Wolfmother, The Hives, Casper und Milky Chance auf der Bühne stehen, möchte man den Sound auch noch bis in die hintersten Reihen hören. Das geschieht dann allerdings auf Kosten deiner Ohren.

Rockkonzerte können durchaus eine Lautstärke von mehr als 100 Dezibel erreichen. Schon ab 85 Dezibel nimmt das menschliche Gehör möglicherweise Schaden. Deshalb: Ohrstöpsel sind ein Must-have auf Festivals. Gönn deinen Lauschern außerdem jeden Tag ab und an eine Pause von dem Lärm, zum Beispiel indem du bei moderater Geräuschkulisse auf dem Zeltplatz chillst.

Im Zelt: Besser schlafen

Zwei bis drei Nächte im Zelt auf hartem Boden können ganz schön schlauchen. Eine einfache dünne Isomatte aus Schaumstoff bringt’s da nicht so richtig. Besser für den Schlafkomfort sind selbstaufblasende Isomatten, die sich mit Luft füllen und dicker werden, sobald das Ventil geöffnet ist. In Kombination mit einem Feldbett schläfst du darauf nach einem langen Festivaltag wie ein Baby. Und dein Rücken wird es dir jeden Morgen danken!

Das Deichbrand hat übrigens auch ein "Comfort Village", wo du zwischen mehreren Angeboten wie Schrebergarten, Iglu, Luftzelt, Holzhütte und Tipi wählen kannst. Chancen auf eine entspannte Übernachtung im Tipi hast du zum Beispiel, wenn du beim AOK-Gewinnspiel mitmachst. Dafür musst du nur eine einfache Frage beantworten. Teilnahmeschluss ist der 02.07.2018.

Der Morgen danach: Tipps gegen den Kater

Der letzte Drink letzte Nacht war zu viel und du wachst mit brummendem Schädel auf? Ein Konterbier wäre eine schlechte Idee. Diese Anti-Kater-Tipps bringen mehr:

  • Viel Wasser trinken hilft! Am besten einen halben Liter auf einmal.
  • Frisches Obst muss her, denn das darin enthaltene Vitamin C hilft der Leber, den Alkohol abzubauen.
  • Auch nach einem ausgiebigen Frühstück geht es dir besser, im Idealfall isst du etwas Salziges.
  • Ist der Kater und das darauf resultierende Kopfweh sehr schlimm, verschafft eine Kopfschmerztablette Linderung.

Im Zweifelsfall: Die Sanitäter sind deine Freunde

Bei Sonnenstich, zu viel Alkohol, nicht endendem Nasenbluten und anderen Beschwerden scheue dich nicht, auf die Sanitäter zuzugehen oder die Sanitätszelte aufzusuchen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, also gehe lieber einmal zu häufig zu den Sanis, als zu lange zu zögern. Die medizinische Belegschaft wird dich nicht auslachen, sondern dein Anliegen diskret und kompetent behandeln.

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