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4 Radfahrer-Typen, die dich in den Wahnsinn treiben

Sonntagsradler, Funktionsjackenträger und Co: Diese 4 Radfahrertypen machen dir den Arbeitsweg zur Hölle

von Florian, 26.10.2017

Radfahren könnte so schön sein – wären da nicht so viele andere Menschen auf dem Drahtesel unterwegs, die dir den letzten Nerv rauben.

1. Der Sonntagsradler

Der Sonntagsradler ist, anders als vom Wortstamm her zu vermuten, eine Spezies, die sich leider auch anderen Wochentagen auf die Fahrradwege und Straßen verirrt. Aber offenbar immer so viel Zeit hat, dass er des Öfteren von Rentnern, die ihren Hackenporsche hinter sich herziehen, von hinten angetippt wird, er möge sie doch bitte durchlassen.

Diese grundentspannte Haltung ist ja an sich nicht verwerflich, nur tendiert der Sonntagsradler dazu, sich ein zweites Exemplar seiner Gattung zu suchen und vorzugsweise nebeneinander auf Radweg oder Straße plaudernd in den Tag hineinzueiern. Klingelzeichen von anderen Radlern, die irgendwann auch irgendwo ankommen möchten, werden in der Regel ignoriert. Nur die ungeheure Friedfertigkeit der meisten Menschen verhindert in solchen Fällen Schlimmeres.

2. Der Fahrradkurier

Der Großteil der Fahrradkuriere benimmt sich – anders als das Vorurteil besagt – recht angemessen auf ihrem Arbeitsgerät. Die schwarzen Schafe jedoch bringen den ganzen Berufsstand in Verruf. Diese sind der komplette Gegenentwurf zum Sonntagsradler: Sie versuchen mit allen Mitteln, auf dem Strampeleisen die Schallgrenze zu durchbrechen und sehen Verkehrsregeln nicht mal als Empfehlung an.

Sie fühlen sich als Velo-Ritter im Kriegszustand mit allem, was sich auf den Straßen und Fußwegen irgendwie bewegt. Sie schneiden Verkehrsinseln, schlagen den SUVs im Vorbeifahren auf die Motorhaube, wenn diese die Frechheit besitzen, die gesamte Spur einzunehmen, und benehmen sich auch anderen Radlern gegenüber wie die Axt im Walde. Nur eine Nummernschildpflicht würde diese Art von Fahrradkurier wohl zur Räson bringen.

4 Radfahrer-Typen, die dich in den Wahnsinn treiben
Immer im Stress: Der Fahrradkurier schummelt sich gerne mal an Autos vorbei.

3. Der Funktionsjackenträger

Der Funktionsjackenträger ist auch ohne Fahrrad zu erkennen, denn er trägt seine Funktionsgarnitur zu jeder Gelegenheit – gibt ja schließlich nichts Praktischeres. Auf dem Fahrrad ist diese Art jedoch besonders leicht auszumachen: Er trägt neben der Funktionsjacke auf jeden Fall Helm, meist in Neonlila oder anderen Farbtönen, die an einen Ballonseidenanzug aus den 90ern erinnern.

Dazu eine reflektierende Weste in Warnfarbe, ein Klettband, damit die Hose nicht an die frisch geölte Kette gerät und gerne auch Reflektorstreifen am ganzen Körper. Die Klingel ist neben dem Tacho sein liebstes Spielzeug, um jeden vom Fahrradweg zu vertreiben, der dort nicht hingehört. Da sich der Funktionsjackenträger zwar vorbildlich im Verkehr verhält, nervt er nicht durch seine Fahrweise, sondern einfach nur durch seine augenfeindliche Existenz.

4. Der Öko-Terrorist

Der Öko-Terrorist ist recht einfach an den Müsliresten in seinem Flauschebart zu erkennen. Er fährt ausschließlich Fahrrad und fühlt sich aufgrund seiner ökologischen Überlegenheit grundsätzlich im Recht. Deshalb verzichtet diese Gattung auch auf die Fahrtrichtungsanzeige, da im Falle einer Kollision sowieso immer der Autofahrer die Schuld bekommt – denn der verkörpert für ihn das grundsätzlich Böse.

Wehe, ein motorisiertes Vehikel wagt es, an einer roten Ampel zu weit rechts zu stehen, sodass der Zweirad-Junkie womöglich auch anhalten muss. Der Öko-Terrorist würde sein Rad nach der Verfallsgrenze am liebsten aufessen oder zumindest kompostieren. Zumindest das sollte man ihm eigentlich gönnen.

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