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A Few Good Friends
Eine Initiative der
Mann fährt auf Roller durch die Stadt

Umweltfreundlich und leise: Jetzt werden E-Scooter geteilt!

von Florian, 09.02.2018

Carsharing hat sich längst etabliert – jetzt startet Roller-Sharing richtig durch. Die überwiegend elektrisch betriebenen Scooter gehören in immer mehr Städten zum Straßenbild.

Sie nennen sich COUP , emmy oder scoo.me , stehen in vielen deutschen Großstädten an fast jeder Ecke und warten darauf, bewegt zu werden. Die Rede ist von Elektro- und Motorrollern, die nach dem Vorbild des so erfolgreichen Carsharing eine weitere Alternative bieten, auch ohne eigenes Fahrzeug flexibel und mobil zu bleiben.

Roller anmieten und abstellen, wo du willst

Das Prinzip ist dasselbe wie beim Carsharing ohne feste Mietstation : Du kannst den Roller überall im Geschäftsgebiet deiner Stadt per App anmieten und wieder abstellen. Keine Parkkosten, keine Tankkosten, keine Versicherungskosten und auch keine monatlichen Fixkosten. Du zahlst lediglich einen Betrag, der sich an der Länge deiner Fahrt orientiert. Um die Roller nutzen zu können, benötigst du zwar einen Autoführerschein, jedoch keinen speziellen Motorradführerschein. Je nach Anbieter sind ein oder sogar zwei Helme im Helmfach untergebracht, sodass du im letzteren Fall auch einen Mitfahrer einsammeln kannst.

Ein E-Scooter des Anbieters COUP wird durch die Straßen Berlins gefahren.
Ein E-Scooter des Anbieters COUP wird durch die Straßen Berlins gefahren.

Günstige Fahrten ohne Parkplatzsuche

Die Vorteile der Scooter gegenüber Autos liegen auf der Hand: Die Roller sind in der Regel günstiger zu mieten, da die Kosten für Anschaffung und Unterhalt geringer sind. Oft ist ein Busticket zum Ziel deiner Wahl schon teurer. Zudem entfällt die Parkplatzsuche – die Zweiräder kannst du im Zweifel einfach zwischen zwei Autos oder überall dort abstellen, wo sie Verkehr und Fußgänger nicht behindern.

Im Gegensatz zu den meisten Autoflotten werden die Roller außerdem überwiegend rein elektrisch betrieben und sind damit nahezu emissionsfrei und viel leiser unterwegs. Selber aufladen oder an einer Ladestation abstellen musst du die E-Roller nicht. Ist der Akku einmal leer, wird er von den Serviceteams ausgetauscht. Schalten erübrigt sich dank Automatik und mit der Höchstgeschwindigkeit von knapp 50 km/h bist du in der Stadt auch kaum langsamer als mit dem Pkw.

Unzureichender Schutz bei Unfällen

Auf glatten Straßen im Winter oder auch bei Regen haben die Zweisitzer natürlich ihre Nachteile. Doch wenn die Temperaturen wieder steigen, ist der Fahrtwind eine willkommene Erfrischung. Beim Thema Sicherheit sind die Roller hingegen alles andere als vorbildlich. Die offenen Jethelme sowie normale Straßenkleidung bieten bei Unfällen nicht viel Schutz.

Ein Motorroller der Firma scoo.me
Ein Motorroller der Firma scoo.me – anders als beim Carsharing stellt die Parkplatzsuche kein Problem dar.

Der Roller-Sharing-Markt wächst rasant

Noch gibt es nicht allzu viele Angebote zum Scooter-Sharing, doch der Markt wächst rasant. Das belegt eine aktuelle Studie der Mobilitätsforscher von InnoZ. Vor sechs Jahren gab es weltweit nur eine einzige Stadt mit einem Roller-Sharing-Angebot. Ende 2018 werden es wohl rund 45 Städte sein. Deutschland nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein: Trotz seines eher mäßig warmen Klimas stehen hierzulande bereits mehr als 2500 Roller zum Teilen bereit – das ist mehr als ein Viertel aller Leihroller weltweit. Mittlerweile gibt es Roller-Sharing vor allem mit E-Scootern in fast allen größeren Städten wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Mannheim.

Aktuell sind mehr als 350.000 Nutzer bei den Roller-Sharing- Anbietern angemeldet, Tendenz steigend. „Viele Fahrer können als Young Urban Professionals beschrieben werden“, heißt es in der Studie von InnoZ. Diese nutzen die Scooter sowohl zum Pendeln zur Arbeit und zurück als auch für Freizeitaktivitäten. Damit ist das Teilen von Rollern ein weiterer Schritt in Richtung Shared Mobility, die das eigene Fahrzeug in Städten immer überflüssiger erscheinen lässt.

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