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A Few Good Friends
Eine Initiative der

Unterwegs auf fremden Sofas: So funktioniert Couchsurfing

von Johanna, 12.03.2018

Kostenlose Übernachtungen inklusive netter Bekanntschaften in der Fremde – Couchsurfing bietet viele Vorteile. Wie das Prinzip funktioniert und was du beachten solltest, liest du hier.

Wenig Kohle, aber viele Reisewünsche – eine Rechnung, die dank Couchsurfing aufgehen kann. Auf der Plattform Couchsurfing.com  findest du kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten bei Privatpersonen oder bietest deine eigene Couch für Unterschlupfsuchende an. Im besten Fall lernst du dabei spannende Leute kennen, die dir ihre eigene kleine Welt in der Fremde zeigen.

Bei Couchsurfing anmelden: So geht‘s

So weit die Idee des 2003 ins Leben gerufenen Netzwerks, das mittlerweile mehr als zwölf Millionen Mitglieder umfasst. Und wie funktioniert das Ganze in der Praxis? Eigentlich ganz einfach. Du kannst dich auf der besagten Seite kostenlos anmelden und legst ein Profil an. Je mehr Informationen du dort preisgibst, desto besser können andere Mitglieder einschätzen, ob ihr miteinander harmoniert. Immerhin teilt ihr euch eine Zeit lang eine Bleibe.

Tipps für das Couchsurfing-Profil:

  • Wähle als Profilbild ein sympathisches, authentisches Foto, auf dem dein Gesicht gut erkennbar ist. Damit machst du dich nahbarer.
  • Verrate dein Alter, dein Geschlecht, welche Sprachen du sprichst und wohin du gern verreist. Was sind außerdem deine Hobbys? Täusche keine falschen Interessen und Skills vor, die höchstwahrscheinlich auffliegen, sobald du deinen Host beziehungsweise Gast kennenlernst.
  • Teile am besten eine kleine Anekdote über dich selbst, die deine Persönlichkeit widerspiegelt.
Junge Menschen sitzen zusammen im Wohnzimmer, lachen und spielen Gitarre
Beim Couchsurfing lernst du vielleicht neue Freunde fürs Leben kennen.

Nach der Anmeldung: Wie geht’s weiter?

Danach kannst du mit der Reiseplanung starten. Welche Stadt und vor allem welcher Gastgeber sprechen dich an? Hilfreich bei der Entscheidung sind neben persönlichen Details der Hosts außerdem Referenzen sowie Bewertungen anderer Couchsurfer.

Wenn dir das Profil eines Mitglieds gefällt, bietet Couchsurfing.com die Möglichkeit, mit der Person zu chatten, um sich vor dem Treffen zu beschnuppern. Stimmt die Chemie, steht einem entspannten Aufenthalt nichts mehr im Wege – oder etwa doch? Tatsächlich gibt es keine Garantie für deine kostenfreie Übernachtungsmöglichkeit, denn dein Gastgeber kann immer kurzfristig absagen. Das solltest du im Hinterkopf behalten. Hab am besten immer einen Notfallplan parat.

Du solltest dir vor deinem Aufenthalt außerdem die Hausregeln deines potenziellen Gastgebers anschauen. Manche etwa haben keinen Extraschlüssel für ihren Gast und bestehen darauf, das Haus gemeinsam zu verlassen. Wenn das nicht deinen Vorstellungen entspricht, dann schau dich weiter um.

Tipp: Du kannst mit der Couchsurfing-App auch unterwegs nach passenden Bleiben suchen und dein Profil verwalten. Die App steht sowohl für iPhone- als auch für Android-Nutzer zur Verfügung.

Alternativen zu Couchsurfing.com

Die Kommerzialisierung der Plattform geht dir gegen den Strich? Glücklicherweise gibt es weitere Portale, die sich wie ehemals Couchsurfing.com durch Spenden finanzieren. Dazu zählen:

Kritik an Couchsurfing.com: Gewinnorientierung statt Gemeinschaftssinn

Mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Plattform – 2011 wurde das Netzwerk von einer Non-Profit-Organisation zur gewinnorientierten Firma – wuchs die Kritik. Zwar ist die Website nach wie vor kostenlos, doch inzwischen werden für einige zusätzliche Services Gebühren erhoben. Zum Beispiel für die Verifizierung deines Accounts. Die zeigt anderen Mitglieder, dass dein Profil kein Fake ist, also der Mensch auf dem Bild wirklich existiert. Die Kosten missfallen vielen Nutzern. 18 Euro im Jahr verlangt Couchsurfing.com für ein vertrauenerweckendes Häkchen neben dem Profil. Ein gutes Geschäft für die Firma, gibt es doch bereits mehr als 500.000 verifizierte Accounts. Viel Aussagekraft hat die Verifizierung allerdings nicht, da immer noch die Möglichkeit der Täuschung besteht.

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